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6.5.2010

Berufliche Weiterbildung wieder stärker nachgefragt

Stellwand mit Flipchartpapier

Die Wirtschaftskrise hat nicht nur die europäischen Nachbarn weiterhin im Griff, sondern bleibt auch in Deutschland spürbar. In den Industriebetrieben hierzulande werden beispielsweise derzeit lediglich sieben von zehn Maschinen betrieben. So gering waren die Kapazitäten seit 20 Jahren nicht mehr ausgelastet.

Dennoch gibt es positive Zeichen vom Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnet einen unerwartet kräftigen Frühjahrsaufschwung und konnte sinkende Arbeitslosenzahlen für den Monat April vermelden.

Laut Frank-J. Weise, Vorsitzender des BA-Vorstandes, entlasten vor allem Kurzarbeit und andere betriebliche Vereinbarungen den Arbeitsmarkt. "Der Arbeitsmarkt hat sich abgekoppelt von der unsicheren Wirtschaftslage", so Weise weiter.

Gleichzeitig wachsen auch die Teilnehmerzahlen im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Gegenüber dem Vormonat traten im April deutlich mehr Menschen in spezielle Qualifizierungensmaßnahmen ein. Trotz dieser positiven Tendenz liegt die Gesamtzahl der Neueintritte in solche Schulungen noch deutlich unter den Zahlen aus dem zurückliegenden Jahr.

Ein Grund mehr für Arbeitgeber zu prüfen, ob das Instrument der Kurzarbeit die einzige Möglichkeit ist, Mitarbeiter trotz einer angespannten betrieblichen Situation im Unternehmen zu beschäftigen. Die berufliche Weiterbildung ist hier eine sinnvolle Alternative (INQA.de berichtete am 15.4.).

Das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) hat eine Liste von Weiterbildungsdatenbanken mit einer Vielzahl von Schulungsangeboten für unterschiedliche Branchen und Tätigkeiten veröffentlicht, darunter Kursportale und Informations- und Beratungsstellen.

Weitere Informationen zum Thema "Berufliche Weiterbildung" finden Sie im INQA-Themengebiet "Lebenslanges Lernen".