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BGM in einer Betriebsnachbarschaft als Alternative für Klein- und Kleinstunternehmen (KKU): Der GeMit – Leitfaden macht`s möglich

Für kleine Betriebe ist es schwierig, ein breites BGM-Angebot zu realisieren. Der Zusammenschluss mehrerer kleiner Unternehmen in einer Betriebsnachbarschaft erleichtert das Vorhaben ganz erheblich. So gewinnen die Beschäftigten und gleichzeitig profitieren die Unternehmen – sie machen sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark und positionieren sich als attraktiver Arbeitgeber.

Ausgangslage

Was ist die Herausforderung?

Mit dem demografischen Wandel müssen Unternehmen in Zukunft mit älteren Belegschaften wettbewerbsfähig und innovativ bleiben. Gleichzeitig schrumpft das Angebot an qualifizierten Fachkräften. Zusätzlich verändern sich die Arbeitsformen durch die Digitalisierung und den Wandel der Arbeit zunehmend. Diese Rahmenbedingungen stellen insbesondere kleinste, kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen. Doch wie können auch Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) von Betrieblichem Gesundheitsmanagement bedarfsorientiert und ganzheitlich profitieren und dabei ihre besonderen Potenziale gezielt nutzen?

Aktivitäten

Wie kann es gemacht werden?

Das INQA-Projekt „GeMit – Gesunder Mittelstand Deutschland“ hat über die Verbundbetreuung in Betriebsnachbarschaften neue Wege entwickelt und erprobt, durch die KKU künftig stärker von BGF-Maßnahmen profitieren können.Im Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen der Nachbarschaft werden betriebliche BGM-Herausforderungen thematisiert und Lösungsvorschläge diskutiert. Dabei ist ein Branchenmix von Vorteil: bestenfalls schließen sich in der Nachbarschaft KKU aus unterschiedlichen Bereichen zusammen – vom Friseursalon über den Handwerksbetrieb bis zum Baumarkt kann jeder mitmachen.

Der GeMit- Leitfaden fasst die Erfahrungen und Erkenntnisse zusammen, die im Rahmen des Projekts in deutschlandweit fünf Betriebsnachbarschaften gesammelt wurden. Er verdeutlicht „Schritt für Schritt“ den Prozess auf dem Weg zu einer Betriebsnachbarschaft – von der Akquise der teilnemenden Unternehmen bis zur nachhaltigen Implementierung des Verbunds. Sie erhalten Anregungen, wie Sie die passenden Gebiete auswählen und Unternehmen bzw. die richtigen Gesundheitsdienstleister gewinnen, die Verbundbetreuung organisieren, Beschäftigte mitnehmen, Bedarfslagen erkennen und gemeinsam aktiv werden. Zahlreiche Vorlagen und Dokumente des Projekts (z. B. Präsentationen, Einladungsschreiben u.a.) werden hierfür unterstützend zur Verfügung gestellt.

Der Leitfaden liefert Impulse und Ideen für Beraterinnen und Berater von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und für Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner sowie für freie Beraterinnen oder Berater und Unternehmensakteure, die im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements beratend tätig sind und Verbundbetreuungen anstreben. Aber auch regionale Akteure (Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Wirtschaftsförderungen), Unternehmernetzwerke, regionale Netzwerkinitiatoren und Koordinatoren von Gesundheitsnetzwerken, wie z.B. regionale Gesundheitskonferenzen, können davon profitieren.

Ergebnisse

Was kann erreicht werden?

KKU können sich als attraktiver Arbeitgeber am Markt positionieren und die Chancen für die Akquise und Bindung von Fachkräften erhöhen. Denn nur mit qualifizierten, leistungsfähigen und motivierten Beschäftigten kann es dem Mittelstand gelingen, im Wettbewerb zu bestehen.

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Zusatzinformationen

Logo

Logo vom Gesunden Mittelstand Deutschland

Ansprechpartner/in

Dr. Birgit Schauerte

Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung GmbH
Neumarkt 35-37
50667 Köln

Telefon: 0221 27180-113

Projektpartner

Max Kettner

Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Leipziger Platz 15
10117 Berlin

Telefon: 030 53 32 06-58

Steckbrief

Themen

  • Gesundheit
  • Mittelstand
  • Wissenstransfer
  • Themenübergreifend

Branche

  • Alle Branchen

Bundesland

  • Bundesweit

Unternehmensgröße

  • 1 - 49 Mitarbeiter