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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg

  • Stand: April 2014
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 3042

Broschüre

Zwei Geschäftsfrauen und zwei Geschäftsmänner bei einer Besprechung in einem Büro. © Shutterstock

In Zeiten zunehmender Fachkräfteengpässe und sich verändernder Wertevorstellungen aufseiten der Beschäftigten sind Unternehmen mehr denn je gefragt, mit modernem Personalmanagement nicht nur die passenden Fachkräfte zu finden, sondern diese auch langfristig zu halten. Dabei spielt sowohl die Anwendung von Personalinstrumenten eine wichtige Rolle als auch eine Unternehmenskultur, die Mitarbeitermotivation und -bindung fördert. Aber welche Instrumente sind umsetzbar und erfolgreich, wenn es darum geht, Engagement und Verbleibedauer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern? Diese Frage beschäftigt die Betriebe zunehmend.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Längsschnittstudie "Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg" Instrumente des Personalmanagements und Aspekte der Unternehmenskultur und berücksichtigt dabei sowohl die Unternehmens- als auch die Mitarbeiterebene. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, angestoßen, um die Wirkung von Personalmaßnahmen auf die Arbeitsqualität der Beschäftigten und den wirtschaftlichen Erfolg von Betrieben zu untersuchen.

Für die Untersuchung werden Betriebe und ein Teil ihrer Beschäftigten jeweils zweimal im Abstand von zwei Jahren befragt. In Deutschland ist der Datensatz damit in seiner Form einzigartig und erregt bereits in dieser ersten Forschungsphase das Interesse und die Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit.

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse beruhen auf der ersten Befragungswelle von Betrieben mit mindestens 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Privatsektors und von Beschäftigten aus diesen Betrieben. Sie zeigen den Status quo in deutschen Betrieben: So hat sich herausgestellt, dass Personalplanung zwar in den meisten Betrieben durchgeführt wird - allerdings sehr häufig nicht langfristig. Es konnte nachgewiesen werden, dass strukturierte Mitarbeitergespräche und geeignete variable Vergütungsmodelle zuverlässige Signale für Zufriedenheit und Bindung der betroffenen Beschäftigten sind. Zudem hat sich gezeigt, dass viele Betriebe mit wenig Anteilen von Frauen in Führungspositionen deren Anteil gezielt erhöhen möchten. Dies soll vor allem mit flexiblen Arbeitszeiten und Teilzeitangeboten erreicht werden.

Der Monitor zeigt bereits jetzt erste aufschlussreiche Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Personalarbeit und der wahrgenommenen Qualität der Arbeit.

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