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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Wie Wissen ins Netz geht

  • Stand: Dezember 2009
  • Verfügbarkeit: Verfügbar als PDF

Broschüre

Teambesprechung in der Pflege. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Am Beispiel von drei regionalen Netzwerken macht die Broschüre deutlich, wie mit Kooperationen von Pflegepersonal, Angehörigen, interessierten Helfern und Unterstützern den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für den Pflegebereich erfolgreich und menschengerecht begegnet werden kann. Die Broschüre vermittelt die Grundlagen für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit und schildert die Praxiserfahrungen beim Aufbau von Netzwerken in verschiedenen Pflegebereichen.

Der demographische Wandel wird auch im Gesundheitsbereich zu weitreichenden Veränderungen führen. Immer mehr ältere und kranke Menschen müssen von immer weniger Jüngeren gepflegt oder betreut werden. Dies bringt die Gefahr neuer Gesundheitsbelastungen für das Pflegepersonal ebenso mit sich wie zusätzliche Anforderungen an die Qualifikation von Pflegekräften und die Qualität von Pflegeeinrichtungen insgesamt.

Zugleich eröffnen sich allerdings auch neue Chancen für eine erfolgreiche und menschengerechte Gestaltung von Pflege und Betreuung: Neue Informationsmedien, neue Formen der Organisation, Kommunikation und Kooperation bieten für Betroffene und Akteure vielfältige Spielräume und Handlungsansätze. Vor allem Netzwerke können als dynamisches Instrument genutzt werden, um

  • Informationen schnell an wichtige Adressaten zu verteilen,
  • aktuelle fachliche Entwicklungen zu verfolgen und zu diskutieren,
  • praxisnahe Unterstützung bei der Erprobung neuer Methoden und Lösungen zu bieten,
  • den nachhaltigen fachlichen und persönlichen Austausch von Experten zu gewährleisten,
  • sowohl in einzelnen Einrichtungen wie auch im Verbund des Netzwerks eine neue Wissens- und Informationskultur zu schaffen.

Erfolgreiche Netzwerke sind allerdings längst keine Selbstverständlichkeit und erfordern engagierte und konzentrierte Bemühungen. Zu den wesentlichen Aufgaben beim Aufbau eines Netzwerks gehört es dabei, die wichtigen regionalen Akteure einzubeziehen und überall dort, wo es sinnvoll und notwendig erscheint, auch überregionale Akteure mit ihren umfassenden Praxiserfahrungen zu integrieren.

Die Beispiele der regionalen Netzwerke in Aachen, in Frankfurt a.M. und im Ostalbkreis zeigen, wie vielfältig der Kreis aus Interessierten, Betroffenen, Helfern und Unterstützern ist. Bei aller Vielfalt verbindet alle Akteure das gemeinsame Interesse an einer modernen und menschenfreundlichen Pflege. Dabei tragen letztlich viele einzelne Bausteine zum Gelingen des Netzwerks insgesamt bei. Organisation, verlässliche finanzielle Rahmen und das Engagement und die Verantwortungsbereitschaft vieler Menschen geben den Ausschlag für den Erfolg. Erfolg für gesunde Arbeitsbedingungen, für eine gesunde Pflege für Beschäftigte und Betroffene.

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