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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Chancengleichheit & Diversity

Arbeitgeber sind zunehmend gefordert, die personelle und kulturelle Vielfalt in der Belegschaft zu fördern und auf heterogene Teams zu setzen. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet Arbeitgebern und Beschäftigten vielfältige Anregungen für das Handlungsfeld Chancengleichheit & Diversity.

Im Fokus

Themenbotschafterin Prof. Dr. Jutta Rump

Als Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) an der Hochschule Ludwigshafen stehe ich bei der Initiative Neue Qualität der Arbeit für das Thema Chancengleichheit & Diversity. Ich möchte Unternehmen dabei unterstützen, ihre Innovationsfähigkeit und Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.

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Faire Arbeitswelt

Unternehmen und Institutionen sind zunehmend gefordert, die personelle, soziale und kulturelle Vielfalt in ihrer Belegschaft zu fördern und auf heterogene Teams zu setzen. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet Arbeitgebern und Beschäftigten vielfältige Anregungen für das Handlungsfeld Chancengleichheit & Diversity.

Unternehmen und Institutionen stehen mehr denn je vor der Herausforderung, die eigene Leistungsfähigkeit im regionalen und globalen Wettbewerb zu sichern – und dies bei sich dynamisch verändernden Arbeitsmarktbedingungen. Zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit ist dabei erfolgsentscheidend, dass Arbeitgeber:

  • unterschiedliche Fähigkeiten, Kompetenzen und Lebenshintergründe der Beschäftigten als Gewinn betrachten und für ihren wirtschaftlichen Erfolg nutzen,
  • den Wissens- und Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiter/innen erkennen, wertschätzen und somit als Chance für die Organisation begreifen,
  • die Karrierechancen von Frauen verbessern und ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen stärker als bisher für den Unternehmenserfolg nutzen,
  • personelle, soziale und kulturelle Vielfalt in der Belegschaft fördern und "leben" (Inklusion) und somit das in heterogen zusammengesetzten Teams vorhandene hohe Kreativitätspotenzial besser nutzen,
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit passgenauen Unterstützungsangeboten und Arbeitsmodellen fördern,
  • die junge Generation mit Berufsorientierung beim Berufseinstieg und der Überwindung von Schwellen unterstützen und hierbei eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen regionalen Akteuren (z.B. Kommunalvertretungen, Schulen, Wirtschaftsförderungen) ermöglichen.

Es geht darum, die Potenziale der Mitarbeiter/innen zu identifizieren, sie bestmöglich einzusetzen und chancengleich zu fördern. Je stärker ein Unternehmen oder eine Institution unterschiedliche Hintergründe, Fähigkeiten und Kompetenzen als entscheidend für den eigenen Erfolg versteht und seine Strategien zur Personal- und Organisationsentwicklung entsprechend ausrichtet, desto besser gelingt es, Begabungen und kreative Talente aufzuspüren und zu fördern. Gerade für Frauen, Ältere und Personen mit Migrationshintergrund gilt es, neue beschäftigungspolitische Perspektiven zu schaffen. Dazu bedarf es einem personalpolitischen Wandel in den Köpfen, der die Entwicklungsmöglichkeiten einer einzelnen Person im Erwerbsverlauf in den Fokus rückt – unabhängig von Alter, Geschlecht und kulturellem Hintergrund. Das Management der Zukunft steht hier vor der großen Herausforderung, neue Rekrutierungswege zu eröffnen und eine unterstützende Führungs- und Kooperationskultur zu etablieren.