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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Gute Ideen unterstützen - Projektförderungen im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Die Arbeitswelt verändert sich auf allen Ebenen. Sie wird älter, bunter, vielfältiger und stellt damit bisherige Organisations- und Führungsformen in Frage. Hinzu kommt die Digitalisierung. Sie beschleunigt nicht nur Arbeitsabläufe in Unternehmen, sondern ist gleichzeitig Motor für Veränderungen auf dem Markt und in der Gesellschaft. Um dem stetigen Wandel gerecht zu werden und als Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen zu können, sind motivierte und gesunde Mitarbeitende der Schlüssel. Unternehmen benötigen agile und passgenaue Strategien, um sich in Zeiten des demografischen und digitalen Wandels zukunftsfähig aufzustellen.

Transfer in die betriebliche Praxis

Auf Grundlage der regelmäßigen Ausschreibung eines Förderprogramms werden im Rahmen der Initiative Transfer- und Strategieprojekte gefördert, die einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten, unternehmenskulturelle Veränderungsprozesse durchzuführen, um die Arbeitsfähigkeit der Erwerbstätigen zu erhalten, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Die Projektförderung der Initiative Neue Qualität der Arbeit ist damit Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie bringt Wissenschaft, Arbeitnehmer und Arbeitgeber an einen Tisch, um gemeinsam innovative Arbeitsmodelle zu erarbeiten. Wissenschaftlich begleitet, sozialpartnerschaftlich abgesichert und praxiserprobt.

Neue Förderrichtlinie

Am 14. August 2017 wurde vom BMAS eine Förderrichtlinie veröffentlicht, auf deren Grundlage innovative Konzepte im Rahmen betrieblicher Experimentierräume erprobt werden können.

Förderfähig sind Projekte, die

  • hochgradig innovative und übertragbare Lösungen für die Gestaltung der digitalen Transformation der Arbeitswelt entwickeln,
  • diese in Experimentierräumen auf betrieblicher Ebene erproben,
  • die Zustimmung der Sozialpartner finden sowie
  • wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden.

Wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen können bis zum 30. Oktober 2017 eine Projektskizze einreichen, in der sie sich und ihr Projekt vorstellen. Im Anschluss daran wird das BMAS unter Beteiligung der Partner der Initiative Neue Qualität der Arbeit diese Skizzen prüfen. Ausgewählte Projekte erhalten im Anschluss die Aufforderung, einen Projektantrag zu stellen. Die Förderung beginnt im ersten Halbjahr 2018, der maximale Förderzeitraum beträgt drei Jahre.

Weitere Informationen und Materialien zum Bewerbungsverfahren, den Förderbedingungen und dem Leistungsumfang erhalten Sie auf der Webseite des Projektträgers gsub – Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH: hier

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