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Praxislernort Pflege: Anleiten zu einer demografiefesten Pflegepraxis

Seit Januar 2017 ist die neue INQA-Publikation "Praxislernort Pflege" download- und bestellbar. Der Leitfaden zu einer gesundheitsgerechten Arbeit in der Pflege basiert auf dem im Rahmen des Modellprojekts "DemoPrax Pflege" entwickelten und erprobten bedarfsorientierten Fortbildungskonzept für Praxisanleiter/innen.

Eine Gruppe von fünf Krankenschwestern bei einer Besprechung. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Berufsbedingte Belastungen und Beanspruchungen sowie daraus resultierende gesundheitlichen Folgen in der professionellen Pflege führen häufig - neben Arbeitsunfähigkeit - auch zu einem vorzeitigen Berufsausstieg. Ein fundiertes Wissen zum AGS und die Anwendung seiner Regeln können dabei ein Baustein sein, möglichst lange in diesem Beruf arbeiten zu können. Dies betrifft den Schutz vor körperlichen, aber auch vor psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz. Diese "Bausteine" sollten so früh wie möglich, also schon in der Pflegeausbildung, thematisiert und verinnerlicht werden.

Pflegeschüler/innen lernen AGS-Inhalte sowohl in ihrer theoretischen als auch in ihrer praktischen Ausbildung. Am Praxislernort sind ausgebildete Praxisanleiter/innen das "Bindeglied" zwischen theoretischer Pflegeausbildung und praktischem Pflegealltag und haben die wichtige Aufgabe, die Pflegeschüler/innen bei der praktischen Umsetzung eines angemessenen Arbeits- und Gesundheitsschutzes anzuleiten und zu unterstützen. Im Gegensatz dazu sind in der Ausbildung von Praxisanleiter/innen derzeit jedoch keine Elemente vorgesehen, die die Vermittlung von AGS-Inhalten in den Vordergrund stellen.

Um diese "Lücke" zu schließen, beschäftigte sich ein Forscher/innen-Team aus dem Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin (IPAS) der TU Dresden und der Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS) im Rahmen des dreijähriges INQA-Projekts mit der Entwicklung und Erprobung eines bedarfsspezifischen AGS-Fortbildungsmoduls für diese Zielgruppe.

Im "Kurzbericht aus dem INQA Modellprojekt "DemoPrax Pflege" (2012-2015)" werden die wichtigsten Elemente und Ergebnisse des Modellprojekts zusammengefasst.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Andreas Seidler

Technische Universität Dresden
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
E-Mail schreibenTelefon: 0351 3177-441
Fax: 0351 3177-459

Dr. Ulrike Rösler

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Fabricestraße (vormals Proschhübelstraße) 8
01099 Dresden
E-Mail schreibenTelefon: 0351 5639-5481

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz
  • Pflege

Projektlaufzeit

  • 01/2012 bis 09/2015