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ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 2.0 - das Demografie- und Tarifprojekt im Transfer

Im Rahmen des Demografie- und Tarifprojekts ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 1.0 wurden branchenspezifische und tarifliche Ansätze zur Gestaltung von Dienstleistungsarbeit - insbesondere im Handel - erprobt und Instrumente entwickelt sowie Vorarbeiten geleistet, die nun durch das Anschlussprojekt ZusammenWachsen-Arbeitgestalten 2.0 – das Demografie- und Tarifprojekt im Transfer in die Breite gehen sollen.

Eine Männerhand schreibt mit einem Filzschreiber "Gute Arbeit für Jung und Alt!" auf einen Karton. © Hubert Thiermeyer

Beim Vorläuferprojekt ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 1.0 wurden unterschiedliche Gestaltungsansätze zur Förderung einer zukunftsorientierten, gesundheitsförderlichen und alternsgerechten Arbeitsgestaltung ausgearbeitet und bestehende Ansätze erprobt. Das grundlegende Verständnis für die Bedeutung einer alternsgerechten Arbeitsgestaltung und die Chancen branchenspezifischer Gestaltungsansätze wurden durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Veröffentlichungen geschaffen. Im Vordergrund des Projekts ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 1.0 stand die Entwicklung einzelner Tools und die Befassung mit bestehenden Ansätzen sowie die Diskussion einer Toolbox für den Handel, die den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz und das betriebliche Gesundheits- und Demografiemanagement im Handel unterstützen soll.

Der Aufbau dieser elektronischen Toolbox für den Handel stand im Mittelpunkt von ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 2.0. Die notwendige Weiterentwicklung und Anpassung der Gestaltungsprodukte an die Spezifika des (Einzel-)Handels und deren strukturierte Zusammenstellung im Rahmen einer Toolbox für den Einzelhandel sind die zentralen Ziele von ZusammenWachsen-ArbeitGestalten 2.0 gewesen.
Die Toolbox ist in Form einer anwenderorientierten und webbasierten elektronischen Plattform aufgebaut worden. Die einzelnen Gestaltungsbausteine sind beschrieben worden, die vorhandenen Tools kritisch geprüft und gegebenenfalls notwendige Anpassungen (z. B. die Berücksichtigung von dezentralen Strukturen) und Ergänzungen (z. B. in Form von Prozessleitfäden oder Checklisten) vorgenommen worden, die den Einsatz im Handel erleichtern sollen.
Ziel ist es, die Toolbox so zu gestalten, dass sie zu einer zentralen Informationsstelle für alternsgerechte Arbeitsgestaltung für Betriebsrät/innen, Personalverantwortliche und Expert/innen im (Einzel-)Handel wird. Die betrieblichen Praktiker des Handels sollen qualifizierte und effiziente Informationen zur alternsgerechten Arbeit und ein empfohlenes Set von Instrumenten zum Download erhalten.
Die Toolbox hat einen branchenspezifischen Ausschnitt der Produktangebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) miteinander kombiniert und liefert den Nutzer/innen ein bislang einmaliges Angebot für die Arbeitsgestaltung unter Berücksichtigung der branchenspezifischen Besonderheiten.

Mit dem Aufbau einer anwenderorientierten Toolbox wird der Anwender durch die verschiedenen Phasen des Demografie- und Gesundheitsmanagements geleitet und unter Berücksichtigung der Branchenspezifika die jeweils passenden Analyse- und Gestaltungsinstrumente offeriert.  

Das Projekt wird von der Soziologin Tatjana Fuchs (Gesellschaft für Gute Arbeit mbH) geleitet und im Verbund mit den Partnern Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung - BIT e.V. und dem IFGP - Institut für gesundheitliche Prävention durchgeführt. Den Transfer in die Branche unterstützt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di - Fachbereich Handel

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Tatjana Fuchs

Gesellschaft für Gute Arbeit mbH
Schwanthalerstraße 91
80336 München
E-Mail schreibenTelefon: 089 590 6899-0

Steckbrief

Themen:

  • Chancengleichheit & Diversity
  • Gesundheit
  • Demografie

Projektlaufzeit

  • 08/2011 bis 11/2017