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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Regierung sieht keine Alternativen zur Rente mit 67

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgelegten Bericht "Aufbruch in die altersgerechte Arbeitswelt" über die aktuelle Situation von Älteren am Arbeitsmarkt verabschiedet. Der Bericht umfasst Analysen, Darstellungen, Zahlen und Schaubilder zur demographischen Entwicklung in Deutschland und hebt den Beitrag der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zur Schaffung alternsgerechter Arbeit hervor.

Ein älterer Arbeitnehmer sitzt nachdenklich in seinem Büro; im Hintergrund ist sein Arbeitsplatz samt Computer zu erkennen. © Colourbox.com

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen vorgelegten Bericht "Aufbruch in die altersgerechte Arbeitswelt" über die aktuelle Situation von Älteren am Arbeitsmarkt verabschiedet. Damit hält Schwarz-Gelb trotz massiver Kritik an der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters - der Rente ab 67 - in den kommenden Jahren fest. Der Bericht umfasst Analysen, Darstellungen, Zahlen und Schaubilder zur demographischen Entwicklung in Deutschland und hebt die Arbeit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hervor.

"Immer mehr Menschen in unserem Land können sich bei guter Gesundheit auf eine lange Lebensspanne jenseits der 50 freuen. Gleichzeitig kommen immer weniger Junge nach, während sich die Chancen Älterer am Arbeitsmarkt bereits seit Jahren stetig verbessern", stellte die Bundesministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Präsentation des Berichts fest.

Nachfrage Älterer am Arbeitsmarkt wird steigen

Im Fachkräftemangel werde, so die Ministerin, die Nachfrage nach gut qualifizierten älteren Arbeitskräften weiter steigen. In den kommenden Jahren seien mehr betriebliche Gesundheitsförderung und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung, mehr Qualifizierung und ständige Weiterbildung bereits im mittleren Alter gefordert: "Mir ist wichtig, dass ältere Arbeitnehmer in den späten Berufsjahren auch leisten können, was gefordert ist", betonte die Ministerin.

Der Bericht dokumentiert den demographischen Wandel in Deutschland und seine Bedeutung für die Gesellschaft, den Arbeitsmarkt und die gesetzliche Rentenversicherung. Im Mittelpunkt stehen dabei die wirtschaftliche und soziale Lage sowie die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen.

Förderung alternsgerechter Arbeit durch INQA

Desweiteren werden die Verantwortung und Rolle der Sozialpartner und Unternehmen sowie konkrete Maßnahmen benannt, die den Betrieben den Umgang mit alternden Belegschaften erleichtern und das Arbeiten bis zur Rente ermöglichen. Der Bericht hebt die Arbeit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hervor.

Die Initiative fördere die Schaffung gesundheits- und leistungsfördernder Arbeitsbedingungen und trage dadurch dazu bei, die Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erhalten und zu verbessern. Darüber hinaus unterstützt die Initiative Unternehmen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Personalpolitik und motiviert diese für eine lebenslange Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Projektförderung und "Gute Praxis"-Datenbank

Die Initiative zielt auf die Förderung der Gesundheit, der Kompetenzen und der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten. Beratungsangebote für Betriebe bieten beispielsweise:

  • die Projekte "Demographie-Lotsen", "Generationenmanagement im Arbeitsleben", "Fit mit alternden Belegschaften" und "Gesunde Arbeit"
  • der Unternehmenszusammenschluss "ddn - Das Demographie Netzwerk" sowie weitere branchenspezifische und regionale Netzwerke für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Erste Adresse für erfolgreiche, praxisbewährte Gestaltungslösungen ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit-Datenbank "Gute Praxis".

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