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21.12.2016

Arbeits- und Gesundheitsschutz in der praktischen Pflegeausbildung

Die neu erschienene INQA-Broschüre "Praxislernort Pflege - Anleiten zu einer gesundheitsgerechten Arbeit in der Pflege" soll dazu beitragen die Praxisanleiter bei der Ausbildung von Pflegeschülerinnen und –schülern zu unterstützen. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz (AGS) muss bereits in der Ausbildung ein Querschnittsthema sein, nur dann ist es möglich, dass die Schüler in ihrer Praxis gesundheitsförderliches Verhalten selbst in die Hand nehmen.

Illustration zeigt eine Pflegeschülerin und eine Krankenpflegerin beim Anlegen eines Verbandes an einem Bein.

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr" - so könnte das Motto lauten, welches in letzter Zeit im Mittelpunkt der Arbeiten in der Offensive Gesund Pflegen stand. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Vermittlung von umfangreichem Fach- und Handlungswissen in der Berufsausbildung ebenso wichtig ist, wie die Entwicklung von Kompetenzenzum gesundheitsgerechten Arbeiten in der Pflege.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz muss schon in der Ausbildung ein Querschnittsthema sein – in der theoretischen Ausbildung ebenso wie direkt vor Ort, auf der Station, im Wohnbereich oder in häuslicher Umgebung. In den Ausbildungsunternehmen kommt den Praxisanleitern eine verantwortungsvolle Aufgabe zu. Die Pflegeschüler wenden das Gelernte zum ersten Mal an. Sie brauchen eine kompetente Anleitung und viel Unterstützung, bis das Wissen sitzt und sich im praktischen Arbeiten wiederfindet. Die Praxisanleiter sind dabei Vorbild, Lernberater, manchmal auch Kummerkasten für die Berufsanfängerinnen und -anfänger - und zugleich selbst Fachkraft im oft fordernden Berufsalltag.

Die im Dezember 2016 erschienene Broschüre "Praxislernort Pflege - Anleiten zu einer gesundheitsgerechten Arbeit in der Pflege" zeigt anhand konkreter Schritte und Arbeitshilfen, wie sich Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zielgerichtet in die praktische Ausbildung integrieren lassen. Sie richtet sich an all jene, die Verantwortung für den Nachwuchs in der Pflege und den Arbeits- und Gesundheitsschutz haben.

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