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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

21.09.2017

Messe Zukunft Personal: Perspektiven für zukunftsfähige Unternehmen

Vom 19. bis 21. September präsentierte sich die Initiative Neue Qualität der Arbeit auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln mit vielen neuen Angeboten und einem interessanten Programm zu den Trends der Arbeitswelt - Digitalisierung, Demografie und Diversität.

Diskussionsrunde beim INQA-Auftritt auf der Zukunft Personal 2017 © matzke-foto.de

Die Arbeitswelt wird sich massiv verändern. Viele Trends sind bekannt, aber eine Gewissheit darüber, wie die Arbeit der Zukunft aussieht, gibt es heute nicht. Staatssekretär Thorben Albrecht, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), machte im Rahmen des „Future Talk“ am 21. September in seinem Impulsvortrag „Arbeit weiter denken – für eine lernende Arbeitsgesellschaft“ deutlich, dass wir eine agile Arbeitspolitik brauchen, die Raum für Neues lässt. Dabei gebe es keine Patentlösungen, vieles müsse ausprobiert werden. Deshalb unterstützt das BMAS Betriebe dabei, in Experimentierräumen neue Konzepte und Arbeitsformen zu erproben.

Zukunftsfähige Unternehmenskultur - das war auch das Motto der diesjährigen INQA-Thementage auf der Messe. Im ersten Panel am 19. September diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft darüber, was eine gute Unternehmenskultur ausmacht und warum sie für Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität so wichtig ist. Hier bietet das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ eine gute Möglichkeit für Unternehmen, Veränderungsprozesse beteiligungsorientiert umzusetzen.

Weitere Themen am ersten Messetag waren Flexibilität und Souveränität in der Arbeitszeitgestaltung sowie Vielfalt in Betrieben, u. a. mit Impulsen der INQA-Themenbotschafterin Prof. Dr. Jutta Rump. Im Blickpunkt stand ebenfalls die Idee betrieblicher Experimentierräume, in denen KMU und Verwaltungen neue Arbeitsmodelle ausprobieren können.

INQA-Themenbotschafter Rudolf Kast diskutierte am zweiten Messetag mit Unternehmensvertretern über das Lernen in digitalen Welten. Thomas Sattelberger machte in seinem Beitrag deutlich, dass die digitale Transformation nur in einem ethischen Konsens gelingen kann. Weitere Themen waren aktuelle Daten zu Arbeitszeit und Gesundheit sowie die Gestaltung eines individuellen Personalmanagements. Großes Interesse fand auch die Podiumsdiskussion zur strategischen Personalplanung für KMU.

Am dritten Messetag standen Kooperationen im Gesundheitsmanagement im Fokus einer Podiumsdiskussion mit INQA-Themenbotschafterin Dr. Natalie Lotzmann. Weitere Themen waren die Digitalisierung als Herausforderung für die psychische Gesundheit (psyGA) sowie der digitale Wandel in KMU, den INQA mit dem neuen Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus unterstützt.

An allen drei Tagen präsentierten Akteure der Initiative am INQA-Messestand die zahlreichen Angebote für Unternehmen und Verwaltungen in den vier Handlungsfeldern Führung, Gesundheit, Chancengleichheit & Diversity sowie Wissen & Kompetenz. Die große Resonanz bei den Thementagen und am Messestand zeigte erneut, dass die Initiative aktuelle Themen der Unternehmen aufgreift und praxisnahe Lösungen anbietet. Gut nachgefragt war auch das Beratungsangebot zum Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“.

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