Entwicklung von Strategien zum Erhalt der Leistungsfähigkeit bei Heizungs- und Sanitärfachkräften - Kompetenz zum Nutzen des Unternehmens
Bei Schumann und Schulze Haustechnik GmbH & Co. KG wird es in den nächsten Jahren zu einer Überalterung im gewerblich-technischen Bereich kommen. 80 % der Beschäftigten werden älter als 35 Jahre sein. Die Mitarbeiterfluktuation von Fachkräften ist auf Grund der hohen psychischen und physischen Belastungen oder der geringen persönlichen Perspektiven im Unternehmen hoch. Auszubildende waren oftmals ungeeignet und brachen die Ausbildung ab.
Im Rahmen der "Demographieinitiative" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhielt das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt die Möglichkeit diese Problematik praxisnah zu analysieren und gemeinsam mit den Arbeitnehmern und externen Beratern Lösungsansätze zu erarbeiten.
Dazu wurde folgendes unternommen:
- Im Rahmen der individuellen Laufbahngestaltung wurden gemeinsam mit jedem Mitarbeiter Entwicklungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Kenntnisse, Fertigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche erarbeitet und ein Qualifizierungsplan erstellt.
- Führungskräfte und Inhaber wurden in Seminaren zu den Themen Personalrekrutierung, Mitarbeitergespräche und Optimierung der Betriebsorganisation geschult .
- Für alle anderen Beschäftigen wurde das Fachwissens durch externe Seminare zu den Themen "Kundendienst", "Neue Technologien auf dem Gebiet Abwasser und Wassers" und "Senioren- und behindertengerechte Installation" erweitert.
- Die Montage -Teams wurden in altersgemischte Teams umstrukturiert.
- Es wurden Hebe- und Tragehilfen angeschafft.
- Ein Monteur, der bisher auf Baustellen tätig war, wurde um deren körperliche Belastungen zu reduzieren zum Kundendienstmonteur umgeschult.
- Die Angebotspalette des Unternehmens wurde zu senioren- und behindertengerechte Installationsdienstleistungen erweitert.
Ergebnisse
- Erweiterung der Methoden- und sozialen Kompetenz der Führungskräfte
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen
- Verbesserung der Motivation, insbesondere die der älteren Mitarbeiter
Erfolgsfaktoren
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Hemmende Faktoren
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Weiterführende Informationen
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