Rechtzeitig fördern, lang(e) profitieren: Bei DEGUMA rüstet sich eine junge Belegschaft für den demographischen Wandel
Angestoßen durch die Teilnahme an der Demographie-Initiative des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) hat die Altersstrukturanalyse einen demografiebedingten Handlungsbedarf ergeben, obwohl die 40 Mitarbeiter starke Belegschaft mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren vergleichsweise jung ist. Statistische Daten belegen, dass vor allem die andauernden physischen Belastungen in dieser Branche zu vorzeitiger Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung, aber auch zu einer relativ hohen Fluktuation in andere Berufe führen.
Mit rechtzeitiger Prävention möchte die Geschäftsführerin Barbara Schütz nicht nur die Arbeitsfähigkeit der Belegschaft bis zur Rente gewährleisten, sondern auch die Mitarbeiter an ihr Unternehmen binden. Dabei werden zum Teil unkonventionelle Wege gegangen, für "die man auch manchmal belächelt wird. Doch der Erfolg gibt uns recht" berichtet sie.
Die Gesundheitsförderung bei DEGUMA umfasst eine Fülle unterschiedlicher Maßnahmen, wie
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
- variable Arbeitsplatzgestaltung, die den "Sitzarbeitern" ermöglicht zwischen einem Sitz- und einem Steharbeitsplatz zu wechseln
- Anschaffung von luftgepolsterten Schuhen für "Steharbeiter"
Förderung von Gesundheit und Fitness der MitarbeiterInnen
- Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter für Gesundheitsfragen durch Bücher und Vorträge.
- Einrichtung eines Ruheraumes, in dem Elemente der Magnetfeld-Resonanz-Therapie genutzt werden können, die darauf abzielen eine Regeneration des Stütz- und Bewegungsapparates zu fördern sowie Rückenbeschwerden infolge einseitiger Haltungen und Belastungen zu reduzieren und zusätzlich der allgemeinen Entspannung dienen.
- Betriebliches Fastenwandern und Nordic Walking
Ergebnisse
- Positive Resonanz der Mitarbeiter auf die Arbeitsschutzaktivitäten - höhere Motivation - stärkere Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen
Erfolgsfaktoren
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Weiterführende Informationen
Wie ist das Leistungsniveau der Belegschaft zu halten? Werden altersspezifische Qualifikationskonzepte benötigt? Wie kann ein Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe bestehen? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen VDMA-Mitgliedsunternehmen in der VDMA-Demographie-Initiative. Buchtipp: Reindl, J., Feller, C. Morschhäuser, M. & Huber, A. (2004). Für immer jung? Wie Unternehmen des Maschinenbaus dem demografischen Wandel begegnen. Frankfurt am Main: VDMA.
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