Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter übernehmen: Die Darmkrebsvorsorge ist ein wichtiger Teil des Gesundheitsmanagements bei E.ON Ruhrgas
Bei E.ON Ruhrgas gehört dem "Betrieblichen Gesundheitsmanagement" schon seit Jahren die besondere Aufmerksamkeit. In Essen ist man überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens künftig verstärkt von der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängen wird. Die E.ON-Tochter will daher die Lebensqualität am Arbeitsplatz nachhaltig verbessern und auch die Partner der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer aktiven und gesunden Lebensweise unterstützen.
Bei der Darmkrebsvorsorge-Aktion wurden im Jahr 2005 alle Beschäftigten der E.ON Ruhrgas Hauptverwaltung in Essen und der 48 Betriebsstellen von Ostfriesland bis Süddeutschland einbezogen, insgesamt ca. 2.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hinzu kamen die Beschäftigten einiger E.ON-Konzern-unternehmen.
Ziel war es
- Darmerkrankungen und Darmkrebs möglichst im Frühstadium zu erkennen,
- den Beschäftigten die Vorsorge möglichst zu erleichtern (keine Wartezeiten beim Arzt),
- der Tabuisierung von Krebskrankheiten im allgemeinen entgegenzuwirken,
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Notwendigkeit von Präventions- maßnahmen zu sensibilisieren,
- Kostensenkungen durch Präventionsmaßnahmen (Verhinderung langwieriger Krankheitsverläufe) für das Unternehmen zu realisieren und
- Multiplikatoren zu finden, die dieses Thema mit unterstützen.
Mit Hilfe des Intranets, eines elektronischen Newsletters, der Mitarbeiterzeitschrift, des Mitarbeiterbriefes sowie durch den Besuch aller Betriebsstellen deutschlandweit (durch Mitarbeiter der E.ON BKK) wurde das Projekt vorangetrieben.
Die Kosten für ein Test-Set inkl. Auswertung betragen 6 EUR. Die Kosten der Tests, Diagnostik und Logistik wurden zwischen der E.ON Ruhrgas AG und der E.ON BKK aufgeteilt. Das Unternehmen hat die Materialkosten für die Test-Sets, die Betriebskrankenkasse die Laborauswertung - unabhängig von der Kassenzugehörigkeit übernommen.
Ergebnisse
Insgesamt wurde mit 59,6 Prozent eine sehr hohe Rücklaufquote bei den Tests verzeichnet. Bei rund 3,6 Prozent aller Beteiligten wurde ein "positives Ergebnis" festgestellt, welches zu einer weiteren Diagnostik (z.B. Darmspiegelung) führte. Bei sechs Mitarbeitern konnte durch das rechtzeitige Erkennen eines Tumors umgehend eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.
Anfang 2005 erhielt die E.ON Ruhrgas für ihr Engagement in der Darmkrebsvorsorge 2004 den Felix Burda Award für die beste Corporate Citizenship-Aktion. Im März 2006 fand die Aktion bereits zum dritten Mal in Folge statt. Daran waren dieses Mal auch die Betriebskrankenkassen im Unternehmen e. V., in dem die E.ON BKK Mitglied ist, beteiligt. Im Rahmen dieser Verbundaktion erhielten bis zu 300.000 Personen konzernübergreifend die Möglichkeit, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. E.ON Ruhrgas plant derzeit eine Ausdehnung der Aktion auf ihre internationalen Tochtergesellschaften. Dies ist besonders in Osteuropa wichtig, da dort eine außerordentlich hohe Krebsrate mit einer geringen Präventionsmentalität einhergeht.
Erfolgsfaktoren
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Weiterführende Informationen
E.ON wieder unter Deutschlands besten Arbeitgebern 2011 in der Kategorie über 5.000 Mitarbeiter. Bereits zum siebenten Mal wird E.ON im bundesweiten Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber“ ausgezeichnet.
Das Gütesiegel des Great Place to Work Institute Deutschland steht für eine glaubwürdige, respektvolle und faire Zusammenarbeit des Managements mit den Beschäftigten, für eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit Ihrer Tätigkeit und für einen starken Teamgeist im Unternehmen.
Deutschlands Beste ArbeitgeberNetzwerk gegen den Darmkrebs
Weitere Aspekte des betrieblichen Gesundheitsmanagements der E.ON Ruhrgas AG.
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