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Startseite Die Initiative Handlungsfelder Gesunde Belegschaft

Gesunde Belegschaft - gesundes Unternehmen

Viele Beschäftigte scheiden vorzeitig gesundheitsbedingt aus; Fehlzeiten stören den Betriebsablauf und erhöhen die Arbeitskosten. Kann betriebliches Gesundheitsmanagement dazu beitragen, dass die Beschäftigten leistungsfähig und engagiert das Unternehmen voranbringen?

Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind doppelt wertvoll. Sie sind die Voraussetzung für wirtschaftlich gesunde Unternehmen, weil sie motivierter, engagierter und damit produktiver sind. Darüber hinaus bedeutet eine bessere Gesundheit der Beschäftigten weniger Kosten für die Unternehmen - Fehlzeiten und Produktionsausfälle sinken, die Anzahl ungestörter Arbeitsstunden steigt.

Mit 35 Milliarden Euro jährlich beziffert das Institut für Wirtschaftsforschung die Kosten, die Unternehmen durch Krankheit ihrer Beschäftigten entstehen. Dies zeigt die Dimension möglicher Einsparungen, die durch Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten erzielt werden können. Aber nur rund 20 Prozent der Betriebe in Deutschland nutzen diese Chancen, indem sie präventiv die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern und unterstützen.

Im Umkehrschluss gilt: 80 Prozent lassen Potenziale brachliegen und verschenken damit Erfolgschancen auf nationalen wie internationalen Märkten. INQA motiviert die Unternehmen, die Gesundheitsressourcen ihrer Mitarbeiter zu erschließen und für den Unternehmenserfolg zu aktivieren.

In zahlreichen Gesundheitsnetzwerken wurden Leitfäden und Handlungshilfen für die betriebliche Praxis erarbeitet und verbreitet. Modellprojekte zur betrieblichen Gesundheitsförderung haben gezeigt, wie mit einfachen Maßnahmen bis zu 35 Prozent der Krankheitskosten eingespart werden können. Wie das konkret gehen kann, zeigen die aktuell über 120 erfolgreichen Beispiele für betriebliche Gesundheitsförderung, die bisher in die INQA Datenbank Gute Praxis eingestellt wurden.

Vertreten sind hier KMU und Großunternehmen vieler Branchen ebenso wie Handwerksbetriebe, öffentliche Verwaltungen sowie Anbieter verschiedenster Dienstleistungen. Das Angebot an Beispielen reicht von Präventionsprogrammen bei psychosozialen Belastungen über Rücken-Coachings bis hin zum Aufbau von Gesundheitsmanagementsystemen.

Die hohen Zugriffszahlen zeigen, dass INQA mit der Datenbank Gute Praxis einen praxisorientierten Wissensspeicher aufgebaut hat, der von den Unternehmen angenommen und genutzt wird. Hier findet sich nicht nur Vorbildliches und Nachahmenswertes, genannt werden auch Ansprechpartner in den Unternehmen, die beim Transfer helfen können.