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17.4.2009

Dem demografischen Wandel trotzen

Coverabbildung zeigt älteren Mitarbeiter in der PKW-Produktion

Ausgewählte Instrumente und Gestaltungsansätze zum demografischen Wandel aus dem deutschen und dem niederländischen Raum sind Gegenstand einer aktuellen Publikation der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Abhandlung ist ein erster Teilbericht des BAuA-Projektes "Erfolgreiche Personalpolitik zu Förderung und Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (Employability) im Zuge des demografischen Wandels - Bilanz erprobter Vorgehensweisen und Nachnutzung". Der zweite Teil des Projektes wird im Rahmen eines Handlungsleitfaden für betriebliche Akteure zur Gestaltung des demografischen Wandels aufbereitet und separat veröffentlicht.

Im Blickpunkt der ersten Teilergebnisse stehen zugängliche Methoden und Instrumente, die in den Handlungsfeldern Altersstruktur, Arbeitsgestaltung, Führung, Gesundheit, Qualifikation/Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen sowie Potenziale und Kompetenzen eingesetzt worden sind. Sie werden auf ihre Praxistauglichkeit und Anwendbarkeit hin überprüft und bezüglich ihrer Stärken und Schwächen aufbereitet. Gegenstand der Untersuchungen sind zudem die Rahmenbedingungen, unter denen die Instrumente in den Unternehmen eingesetzt worden sind bzw. werden.

Ziel der Bilanzierung ist die Zusammenstellung und Erprobung eines "Werkzeugkastens" (Instrumente und Vorgehensweisen), dessen Inhalt die Unternehmen dabei unterstützt, den demografischen Wandel zu meistern. Bestandteil des "Werkzeugkastens" sind darüber hinaus Erfahrungen, die in den Unternehmen beim Einsatz verschiedener Instrumente gemacht worden sind. Dies soll einen künftigen Einsatz in anderen Unternehmen erleichtern bzw. die Instrumente und Vorgehensweisen optimieren (Handlungsleitfaden).

Weitere Informationen und ein Link zum PDF-Download finden Sie unter www.baua.de.