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15.2.2010

bautec 2010: Rückraumüberwachung für Baumaschinen

Bagger beim Beladen eines Kipplasters

Täglich sind auf unseren Baustellen technisch anspruchsvolle Baumaschinen im Einsatz. Immer wieder kommen dabei Menschen ums Leben. Jedes Jahr sterben Arbeiter bei Unfällen mit Baggern, Lastern oder Radladern. Ursache ist in vielen Fällen mangelnde Sicht an den Baumaschinen. Rückraumüberwachungssysteme stehen deshalb im Mittelpunkt beim Auftritt des thematischen Initiativkreises INQA-Bauen gemeinsam mit Herstellerfirmen auf der Internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik bautec 2010 in Berlin.

Die Investition in ein abgestimmtes Rückraumüberwachungssystem rechnet sich! Unfälle mit Sach- und Personenschäden verursachen neben persönlichem Leid hohe Folgekosten durch Ausfallzeiten, höhere Versicherungsprämien und schlimmstenfalls sogar Strafverfahren. Neben dem Sicherheitsaspekt punkten auch die Vorteile eines ergonomisch-sinnvollen Arbeitsplatzes. Körperliche Probleme durch ständiges Verdrehen - um den Arbeitsbereich einsehen zu können - senken die Motivation und erhöhen den Krankenstand. Werten Sie das Image Ihres Unternehmens und der gesamten Branche auf - ermöglichen Sie sichere und professionelle Arbeitsbedingungen!

Den Arbeitsbereich stets im Blick

Beim Arbeiten mit Baumaschinen liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Sichtfeld. Damit es nicht zur riskanten Gefahrenzone für Beschäftigte und Material wird, sind folgende Maßnahmen notwendig:

  • spezielle Unterweisung von Maschinenführern bezüglich der Sicht
  • Unterweisung aller am Bau Beschäftigten bezüglich des Verhaltens bei Baumaschineneinsätzen
  • Ausstattung mit Warnkleidung und Einhaltung der Trageanweisung
  • Überprüfung der Bestandsmaschinen
  • Ausstattung der Bestandsmaschinen mit Rückraumüberwachungssystemen
  • Einhaltung der Sichtfeldanforderung nach EN 474-1 bei neuen Erdbaumaschinen

Der persönliche Schutz mit Signalwirkung

Beim Einsatz von Baumaschinen lautet das Motto "sehen und gesehen werden"! Neben technischen und organisatorischen Maßnahmen sollte das Tragen von Warnwesten daher zum individuellen Schutz der Beschäftigten auf der Baustelle selbstverständlich sein. Gehen Sie mit "leuchtendem" Beispiel voran: Statten Sie Ihre Belegschaft mit Warnwesten aus und verpflichten Sie Ihre Mitarbeiter, diese auch zu tragen. So schützen Sie die Gesundheit Ihrer Beschäftigten und erleichtern ihnen obendrein den täglichen Arbeitsprozess. Auch hier zahlt sich das Tragen von Verantwortung letztlich für alle aus!

Mehr Rundumsicht mit Rückraumüberwachungssystemen

Die gute Nachricht: Es gibt sie, die effektiven (und erschwinglichen) Rückraumwarn- und ?überwachungssysteme für alle selbst fahrenden Baumaschinen. Mit ihrer Hilfe sind abenteuerliche Rangiermanöver und gefährliche Rückwärtsfahrten überflüssig - denn ein eingeschränktes Sichtfeld birgt kostspielige und lebensbedrohliche Gefahren, die letztlich auch einen nicht zu unterschätzenden Stressfaktor für den Baumaschinenführer bedeuten. Wer ohne technische Hilfsmittel oder Einweiser rückwärts steuern muss, ist einer starken psychischen Belastung ausgesetzt - und das unnötigerweise. Durch den Einsatz moderner Technik werden Arbeitsabläufe nicht nur sicherer und ergonomischer, sondern auch wesentlich effektiver. Ein kontrollierbares Sichtfeld ermöglicht ein schnelles und präzises Arbeiten.

Damit Ihr Betrieb auch in Zukunft auf der sicheren Seite ist, informiert INQA-Bauen gemeinsam mit Herstellern von Rückraumüberwachungssystemen vom 16.-20. Februar auf der bautec 2010 in Halle 25 auf Stand 121 auf dem Berliner Messegelände unterm Funkturm.