Demographie Netzwerk e.V.
Mit dem Demographie-Netzwerk (ddn) hat die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform geschaffen, auf der Unternehmen sich gemeinsam dem demographischen Wandel stellen und Lösungen für dessen Bewältigung erarbeiten können. Die dahinter stehende Überzeugung: Die Auswirkungen des Wandels sind nicht nur eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung. Für aktive und vorausschauende Unternehmen ist die demographische Entwicklung auch eine Chance, ein Wettbewerbsfaktor mit Perspektive.
"Die Unternehmen, die sich im Netzwerk zusammengeschlossen haben, wollen vor allem eines: voneinander lernen, wie man mit den Veränderungen, die der demographische Wandel für uns alle bringt, umgehen und die damit verbundenen Herausforderungen meistern kann. Wir haben alle noch keine Patentrezepte. Einige Unternehmen haben sich schon mehr Gedanken gemacht und deshalb schon erste Erfahrungen sammeln können. Doch auch diese Unternehmen haben erkannt, dass durch den Austausch mit Anderen neue, kreative Ideen entstehen. Insofern sehen wir das ddn auch ausdrücklich als ein offenes Netzwerk, zu dem weitere Unternehmen jederzeit willkommen sind." Roland Kutschenko, Human-Resources-Direktor bei Lilly Deutschland und Vorstandsvorsitzender des Demographie-Netzwerks (ddn).
Gründung
Gegründet wurde das Demographie Netzwerk am 27. März 2006 in Berlin. 42 Unternehmen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zählen zu den Gründungsmitgliedern. Die Mitgliederliste des ddn kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den inzwischen 190 Mitgliedern im Dezember 2009 finden sich namhafte Unternehmen wie die SAP AG, Bertelsmann, die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, die Metro AG, Henkel, Vattenfall oder die Salzgitter AG - also ein nach Branchen breit gestreuter Querschnitt von Betrieben, die die Herausforderungen des demographischen Wandels gemeinsam angehen wollen.
Unternehmen, die bei ddn Mitglied sind, haben einen starken Partner an ihrer Seite, der dabei hilft, das Unternehmen demographiefest zu machen. Neben dem Erfahrungsaustausch, den Best-Practice-Beispielen sowie dem Experten-Input werden die Unternehmen künftig auch von den Benchmarking-Daten des INQA-Demographie-Panels profitieren, die den eigenen demographischen Standort und damit den Handlungsbedarf aufzeigen. Und selbstverständlich gilt auch hier: Wer mehr weiß in Sachen 'Demographie-Tauglichkeit', hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern!