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Informieren Sie sich über laufende und abgeschlossene Projekte zum Thema. Das Projekt "Demokomp" aus dem Jahr 2005 zum Beispiel hat wegweisende Projektergebnisse vorzuweisen.
Ziel des Vorhabens ist die Analyse von Bedingungen, Logiken und Strategien, die alternsgerechte und altersdifferenzierte Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen fördern und die geeignet sind, flächendeckend eine erhöhte Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer zu erreichen. Hierfür werden vorhandenen Tarifverträge zur überbetrieblichen Regulierung sowie betriebliche Maßnahmen in der Metall- und Elektro-, in der Chemischen Industrie und im Einzelhandel untersucht.
Die Konsequenzen des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen auf das Arbeitsleben in der betrieblichen Praxis stellen die Unternehmen vor neue Hersauforderungen. Die Erhaltung und Förderung von Arbeitsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit, besonders bei alternden und älteren Beschäftigten, wird demografisch und globalwirtschaftlich bedingt immer wichtiger für den Arbeitsmarkt werden und eine entscheidende neue Aufgabe eines modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sein.
Mit dem "AGE CERT Qualitätssiegel altersgerechte Personalentwicklung" will die Marie-Luise und Ernst Becker-Stiftung Unternehmen für einen vorausschauenden Umgang mit dem demographischen Wandel gewinnen und ihnen geeignete Konzepte und Instrumente für ein demographiefestes Personalmanagement zur Verfügung stellen. Im Rahmen des Projekts sollen drei Konzepte für eine möglichst schnelle Verbreitung von AGE CERT und die damit verbundene Sensibilisierung der Marktteilnehmer für das Thema Alter und Arbeit erarbeitet werden.
Der Kreis Recklinghausen und die gesamte Emscher-Lippe Region sind überproportional vom Kohlerückzug betroffen: 2007 waren noch über 9.000 Arbeitsplätze im Bergbau vorhanden, zwei Jahre zuvor waren es knapp 15.000. Neben diesem raschen Strukturwandel steht die Region vor weiteren Herausforderungen: So zeigen sich auch hier die Folgen des demographischen Wandels.
Fragen demographischer Wandlungsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen, die über keine weitreichenden personalwirtschaftlichen Ressourcen verfügen, stehen im Mittelpunkt eines neuen Modellprojektes der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Nach dem erfolgreichen Abschluss des einjährigen Pilotprojektes erweitert die Deutsche Rentenversicherung Bund als Projektträger das kostenlose Informationsangebot für Arbeitgeber. Bundesweit geben nunmehr 21 Beratungsstellen Auskunft zu alternsgerechter Arbeitsorganisation oder gesundheitsförderlicher Arbeitsplatzgestaltung.
Gesunde Belegschaften sind ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum - gerade in der aktuellen Wirtschaftslage. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es sehr aufwändig und demotivierend, die vielen bürokratischen Hürden zur Verbesserung der betrieblichen Gesundheits- und Belastungssituation zu überwinden. Das Projekt "Gesunde Arbeit" unterstützt mit sechs bundesweit eingerichteten Regionalstellen kleine und mittlere Unternehmen - bedarfsgerecht, kunden- und lösungsorientiert.
Projektziel sind die Bildung einer Allianz und die Entwicklung einer Kampagne für den professionellen Einsatz von Baumaschinen mit dem Ziel, die Arbeitssicherheit im Wirtschaftsbereich Bau zu verbessern. Dabei soll ein Imagegewinn für den gesamten Wirtschaftsbereich Bau und seine Beteiligten erzielt sowie die Akteure im thematischen Initiativkreis INQA-Bauen bei der Entwicklung des "Leitbildes Bauwirtschaft" unterstützen werden.
Schulische Lehrkräfte sind vermehrt Aggressivität, Bedrohungen und Gewalt ausgesetzt. Sie gehören derzeit zu den am stärksten vom Burnout-Syndrom betroffenen Berufsgruppen. Das Filmprojekt soll Ergebnisse des erfolgreichen INQA-Projekts "LANGE LEHREN - Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Lehrerberuf erhalten und fördern" zu Fortbildungszwecken nutzbar machen und Lehrer-Coachings nach dem Freiburger Modell zur Burnout-Vorsorge medial unterstützen.
Insbesondere Berufe mit hohen physischen und psychischen Belastungen haben häufig eine begrenzte Tätigkeitsdauer. Ergänzend zu klassischen Präventionsansätzen, die den Erhalt der Arbeitsfähigkeit im aktuellen Beruf zum Ziel haben und immer an erster Stelle stehen müssen, wird mit diesem Projekt ein neuer Weg eingeschlagen: Der rechtzeitige Wechsel in eine alternative Tätigkeit oder einen neuen Beruf. Ziel ist es, Berufsberatung und Personalauswahl sowie Ausbildung und Personalentwicklung in Unternehmen zu unterstützen.
Das von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) initiierte Projekt PFIFF ist ein "Programm zur Förderung intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer". Bei der Fortsetzung des Projektes stehen Maßnahmen im Vordergrund, die das Training geistiger Basisfähigkeiten auf breiter Ebene fördern sollen.