Aller guten Dinge sind drei!
Broschüre
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Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht über den demographischen Wandel und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft berichten. Können die Unternehmen mit einer ergrauten Mannschaft künftig in Sachen Wettbewerbsfähigkeit noch punkten? Schließlich scheiden schon heute viele Beschäftigte aus gesundheitlichen Gründen lange vor dem gesetzlichen Rentenalter aus dem Erwerbsleben aus. Und demnächst soll es erst mit 67 in Rente gehen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Einfach so weitermachen wie bisher wird nicht gehen. Arbeit und Arbeitsplätze, die so schlecht gestaltet sind, dass die Menschen nach ein paar Jahren gesundheitlich verschlissen sind, waren schon in der Vergangenheit moralisch zweifelhaft, sind aber künftig zudem ökonomisch untragbar. Das "Humankapital" wird knapper - und damit wertvoller!
Insofern bietet der demographische Wandel auch eine große Chance für bessere Arbeitsbedingungen, welche Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten fördern und unterstützen. Es wird künftig darum gehen, Arbeit so zu gestalten, dass das Leistungspotenzial des jeweiligen Beschäftigten mit der jeweiligen Arbeitsanforderung auf der Zeitachse optimal zusammen passen. Mit anderen Worten: Es gilt, gemeinsam mit den Beschäftigten Erwerbsbiographien zu entwickeln, die für ein ganzes Berufsleben reichen und die dabei die jeweiligen Stärken und Schwächen der Beschäftigten im Altersgang berücksichtigen. Insofern stellt sich nicht die Frage, ob die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft mit älteren Belegschaften bewältigt werden können, sondern eigentlich nur die, wie das gehen kann. Denn andere als ältere Beschäftigte wird es in Zukunft kaum geben.
Die vom thematischen Initiativkreis INQA-Demographie betreute Broschüre möchte dabei ganz konkrete Hilfestellung leisten. Sie richtet sich an Arbeitgeber ebenso wie an Personal- und Technikverantwortliche und an Betriebs- und Personalräte. Dabei bilden die vorgestellten Methoden und Werkzeuge - Altersstrukturanalyse, Qualifikationsbedarfsanalyse und alter(n)sgerechte Gefährdungsbeurteilung - die Grundlage für eine demographiefeste Personalpolitik. Mit ihnen sind Sie in der Lage, Schwachpunkte in den Bereichen Qualifizierung, Arbeitsgestaltung oder Nachfolgeplanung aufzuspüren und abzustellen. Das ist zweifellos notwendig, denn wer in diesen Bereichen die Weichen heute nicht richtig stellt, findet sich morgen auf dem Abstellgleis wieder.
Die dargestellten Werkzeuge, Vorgehensweisen und Methoden haben den Praxistest bereits bestanden, da die Broschüre auf dem Forschungsprojekt "Erfolgreiche Personalpolitik zu Förderung und Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im Zuge des demografischen Wandels - Bilanz erprobter Vorgehensweisen und Nachnutzung" basiert, das vom Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung (BIT) im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt wurde.
Die Broschüre ist als Print oder als PDF-Dokument verfügbar. Nutzen Sie unseren Online-Bestellservice oder bestellen Sie bei:
Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)
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