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Das INQA-Projekt möchte Unternehmen branchenübergreifend bei der Verwirklichung einer demografiefesten Unternehmenspolitik begleiten, um einen nachhaltigen kulturellen Wandel in den Betrieben zu initiieren und so die Umsetzung von bestehenden Tarifverträgen und Vereinbarungen zu fördern. Das Projekt wendet sich insbesondere an Akteure, die das Thema in die Betriebe tragen und die Umsetzung vorantreiben.
ProAge ist ein Modellprojekt, das sich auf den Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in der Altenpflege in Thüringen und angrenzenden Regionen konzentriert. Ziel ist die Schaffung verbesserter Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung einer älter werdenden Belegschaft.
Ziels des Projektes ist, den Erfolg von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen sowie von Personalentwicklungsmaßnahmen zur Gestaltung des demographischen Wandels anhand nachvollziehbarer Parameter zu evaluieren. Dazu werden Analyse-, Umsetzungs- und Evaluationsmaßnahmen in zwei Gruppen von Handwerksbetrieben (Schwerpunkt: Metall und Holz) durchgeführt.
Um Beschäftigte auf den Umgang mit belastenden Lebensphasen und Lebensereignissen vorzubereiten, hat sich das Institut für gesundheitliche Prävention (IFGP) mit dem Projekt "LoS!" die Aufgabe gestellt, ein ganzheitliches und lebensphasenorientiertes Angebot zum Erhalt der Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit zu entwickeln.
Das Netzwerk KMU-Kompetenz setzt auf einen branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch und bietet seinen Mitgliedern pragmatische Lösungen zur Umsetzung einer auf betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) basierenden mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Damit wird mittelständischen Unternehmen beispielhaft der Weg geebnet, durch eine gelebte Mitarbeiterorientierung und eine verbesserte Unternehmenskultur Potenziale zu heben, die die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit auch unter erschwerten Rahmenbedingungen gewährleisten.
Das INQA-Projekt soll zur Verringerung psychischer Fehlbelastungen und zur Stärkung psycho-sozialer Ressourcen in der Arbeitswelt beitragen. Im Zentrum der zweiten Projektstufe steht die abgestimmte Durchführung dezentraler und zielgruppenspezifischer Transfermaßnahmen und Aktivitäten durch den BKK Bundesverband und seine Kooperationspartner. Zum Einsatz kommen dabei auch die vier Praxisinstrumente, die in der ersten Projektphase entwickelt wurden.
Das INQA-Projekt begleitet Unternehmen, die in Netzwerken gemeinsam voneinander lernen wollen, und bildet die Plattform für erste Kooperationen. Drei attraktive Pilotthemen stehen zur Auswahl. Engagieren Sie sich für die Branche und profitieren Sie mit Ihrem Unternehmen.
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem AOK-INQA-Kompetenznetzwerk in Niedersachsen entstand das Vorhaben, ein solches Netzwerk nicht nur für das Land Niedersachsen, sondern länderübergreifend vorzuhalten bzw. aufzubauen. Um das Rad nicht immer wieder neu erfinden zu müssen, sollte eine Kooperationsgemeinschaft verschiedener Teilnetzwerke entstehen.
Bei der Bewältigung des demographischen Wandels in Unternehmen ist derzeit weniger ein Erkenntnis- als ein Umsetzungsproblem erkennbar. In dem INQA-Projekt wurden Beraterinnen und Berater qualifiziert, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die demographische Entwicklung in ihrer Region und deren Auswirkungen auf betriebliche Fragestellungen zu sensibilisieren und weitergehende Aktivitäten zu initiieren. Jetzt liegt eine Zusammenfassung des Abschlussberichtes vor.