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Das INQA-Projekt möchte Unternehmen branchenübergreifend bei der Verwirklichung einer demografiefesten Unternehmenspolitik begleiten, um einen nachhaltigen kulturellen Wandel in den Betrieben zu initiieren und so die Umsetzung von bestehenden Tarifverträgen und Vereinbarungen zu fördern. Das Projekt wendet sich insbesondere an Akteure, die das Thema in die Betriebe tragen und die Umsetzung vorantreiben.
Der Handlungsbedarf, um die langfristige Beteiligung von Frauen in Führungspositionen sicher zu stellen, ist erheblich. Das zeigen die Ergebnisse des abgeschlossenen INQA-Projektes "Frauen in Führungspositionen". Ein neues Projekt knüpft hier an, um den Transfer der Ergebnisse auf politischer und organisationaler Ebene zu befördern.
ProAge ist ein Modellprojekt, das sich auf den Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in der Altenpflege in Thüringen und angrenzenden Regionen konzentriert. Ziel ist die Schaffung verbesserter Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung einer älter werdenden Belegschaft.
Die Ausgangssituation im Handwerk sieht so aus, dass nur wenige der über 960.000 Betriebe Kenntnisse von den Instrumenten haben, um dem demographischen Wandel zu begegnen. Aus diesem Grund werden im neuen INQA-Projekt FABIH Schulungen von Multiplikatoren in den Handwerkskammern durchgeführt.
Das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) wird im Rahmen des Forschungsprojektes "Fit für den Demografischen Wandel im Handwerk - FitDeH" ein Kompetenz-und Transferzentrum aufbauen und erproben. Dieses soll den Unterstützungspartnern von Handwerksbetrieben aktuelle Erkenntnisse und Handlungshilfen zum Thema Demografischer Wandel bereitstellen sowie deren entsprechenden Dienstleistungen für das Handwerk tatkräftig unterstützen.
Angesichts der demografischen Veränderungen und der damit verbundenen Anhebung des Renteneintrittsalters wird der Anteil älterer Beschäftigter in den Betrieben in den nächsten Jahren weiter steigen. Ziel des Projekts ist es daher, am Beispiel der Automobilindustrie das bisherige Alter(n)smanagement zu untersuchen, erfolgreiche Konzepte zu identifizieren und mit den beteiligten Unternehmen zu einem praxisnahen und übertragbaren Gesamtmodell weiterzuentwickeln.
Ziels des Projektes ist, den Erfolg von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen sowie von Personalentwicklungsmaßnahmen zur Gestaltung des demographischen Wandels anhand nachvollziehbarer Parameter zu evaluieren. Dazu werden Analyse-, Umsetzungs- und Evaluationsmaßnahmen in zwei Gruppen von Handwerksbetrieben (Schwerpunkt: Metall und Holz) durchgeführt.
Projektziel sind die Bildung einer Allianz und die Entwicklung einer Kampagne für den professionellen Einsatz von Baumaschinen mit dem Ziel, die Arbeitssicherheit im Wirtschaftsbereich Bau zu verbessern. Dabei soll ein Imagegewinn für den gesamten Wirtschaftsbereich Bau und seine Beteiligten erzielt sowie die Akteure im thematischen Initiativkreis INQA-Bauen bei der Entwicklung des "Leitbildes Bauwirtschaft" unterstützen werden.
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Innovationsfähigkeit auch unter den Bedingungen des demografischen Wandels kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Das Projekt "Kreativität und Innovationsfähigkeit im Demografischen Wandel" (KrIDe) soll differenzierte Lösungsansätze für Unternehmen entwickeln, um gezielt die qualifikatorischen, motivationalen und organisationalen Aspekte der Kreativität und Innovationsfähigkeit alternder Belegschaften ansprechen zu können.
Um Beschäftigte auf den Umgang mit belastenden Lebensphasen und Lebensereignissen vorzubereiten, hat sich das Institut für gesundheitliche Prävention (IFGP) mit dem Projekt "LoS!" die Aufgabe gestellt, ein ganzheitliches und lebensphasenorientiertes Angebot zum Erhalt der Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit zu entwickeln.