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Die Ausgangssituation im Handwerk sieht so aus, dass nur wenige der über 960.000 Betriebe Kenntnisse von den Instrumenten haben, um dem demographischen Wandel zu begegnen. Aus diesem Grund werden im neuen INQA-Projekt FABIH Schulungen von Multiplikatoren in den Handwerkskammern durchgeführt.
Das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) wird im Rahmen des Forschungsprojektes "Fit für den Demografischen Wandel im Handwerk - FitDeH" ein Kompetenz-und Transferzentrum aufbauen und erproben. Dieses soll den Unterstützungspartnern von Handwerksbetrieben aktuelle Erkenntnisse und Handlungshilfen zum Thema Demografischer Wandel bereitstellen sowie deren entsprechenden Dienstleistungen für das Handwerk tatkräftig unterstützen.
Der Anteil von der Normalarbeitszeit abweichender Arbeitszeitsysteme, z. B. Schichtarbeit und flexible Arbeitszeiten, nimmt auch in der Produktion immer mehr zu. Die damit verbundenen Belastungen können zu frühem Verschleiß und verminderter Erwerbsfähigkeit führen. Am Institut für Psychologie der Universität Oldenburg wurde das Gefährdungspotential flexibler Arbeitszeiten für die Gesundheit untersucht.
Ziel des Vorhabens war die Unterstützung von Führungskräften und Beschäftigten bei der Prävention von Beschwerden am Hand-Arm-System. Ergebnis des dreijährigen Projekts ist ein umfangreiches, evaluiertes Dienstleistungspaket. Es hilft Produktions- und Bauunternehmen bei der Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen an Händen, Armen, Ellbogen und Schultern.