Nachlese: INQA-Chemie auf der A+A 2009
INQA-Chemie präsentierte zwei seiner Schwerpunkte auf einer Veranstaltung im internationalen Teil des Arbeitsschutzkongresses A+A 2009 Anfang November in Düsseldorf. Unter dem Motto "Schutz vor Gefahrstoffen - praktische Erfolge" wurde am Beispiel der Epoxidharze demonstriert, wie der Arbeitsschutz auf den richtigen Weg gebracht werden kann.
Dr. Reinhold Rühl (BG BAU), Vorsitzender von INQA-Chemie, erläuterte, "dass Erfolge im Arbeitsschutz zu oft daran gemessen werden, dass Erkrankungen zurückgehen und Kosten sinken." Dies sei nach seiner Ansicht aber immer erst der letzte Schritt. "Gerade bei Berufserkrankungen sind Erfolge erst sehr spät zu erkennen, da die Latenzzeiten oft sehr lang sind. In der Regel sind Gefahrstoffprobleme nicht durch Überwachung der Arbeitsplätze allein zu klären, sondern die Mitwirkung aller Beteiligten ist erforderlich", so Rühl. Daher sei es ein erster Erfolg und die Voraussetzung für die Beseitigung oder zumindest die Abschwächung des Problems, wenn alle zusammenarbeiten.
Wie dies bei einer so technisch ausgezeichneten aber für den Arbeitsschutz sehr problematischen Stoffgruppe wie den Epoxidharzen gelingen kann, wurde anschließend bei der Veranstaltung deutlich.
Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht können Sie als PDF herunterladen.