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Gesund Pflegen

Unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurde am 8. Juni 2004 der Thematische Initiativkreis "Gesund Pflegen" in Dortmund gegründet. Der Initiativkreis bietet den Partnern eine Plattform für den gegenseitigen Informationsaustausch und die gemeinsame Arbeit an wichtigen Themen im Bereich Pflege.

Einführung

Logo des Thematischen Initiativkreises Gesund Pflegen

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit, steht der Transfer des vorhandenen Wissens über gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen in der Pflege in die Einrichtungen vor Ort, mit dem Ziel die Gesundheit der Pflegekräfte zu erhalten und zu fördern. Wichtige Wege hierfür bestehen z. B. in der Bereitstellung von Handlungshilfen, der Verbreitung guter Lösungen in der Pflege und der Gründung "Regionaler Netzwerke".

Die Partner des Initiativkreises kommen aus gesellschaftlich relevanten Einrichtungen und Institutionen. Dazu gehören Vertreter von Bundesministerien, Berufsverbänden, Krankenkassen, Unfallversicherungsträgern und der Gewerkschaft. Darüber hinaus arbeiten im Initiativkreis auch Pflege- und Arbeitswissenschaftler verschiedener Universitäten sowie freiberuflich tätige Unternehmensberater mit.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen wichtige Grundlagen für eine gesunde Pflege. Die Informationen werden einem breiten Nutzerkreis, z.B. Trägerorganisationen, Einrichtungen der Pflege, Entscheidungsträgern und Pflegekräften zur Verfügung gestellt werden.


Ziele

Die Ziele des Thematischen Initiativkreises Gesund Pflegen sind:

  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und beruflichen Perspektiven in der Pflege
  • die Verbesserung der Qualität der Pflegedienstleistungen
  • die Entwicklung wettbewerbsfähiger, innovativer und zukunftsfähiger Einrichtungen
  • die Zusammenführung und Unterstützung aller gesellschaftlich relevanten Partner
  • die Verbesserung der öffentlichen Wertschätzung für Pflegende

Arbeitsschwerpunkte

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Thematischen Initiativkreises sind:

  • die Erstellung und kostenlose Verbreitung von Handlungshilfen für die Praxis
  • die Vorstellung und Bekanntmachung "Guter Lösungen" aus der Praxis
  • die Begleitung wissenschaftlicher Forschungsprojekte und die Aufbereitung der gewonnenen Erkenntnisse für die Praxis
  • die Unterstützung des vom Great Place to Work® Institut durchgeführten Wettbewerbs: Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen
  • die Förderung des Wissenstransfers durch Regionale Netzwerke in der Pflege
  • die Sensibilisierung für das Thema "gesunde Pflegekräfte" durch Printmedien, Internet, Tagungen, Fachvorträge und Informationsveranstaltungen

Mitglieder

 

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Chemnitz

Bayerisches Landesamt, München

Regierungspräsidium Stuttgart

Amt für Arbeitsschutz Hamburg

Arbeitnehmerkammer Bremen

Staatliches Amt für Arbeitsschutz Aachen

Landesamt für Gesundheit und Sicherheit Berlin

Deutsches Rotes Kreuz Generalsekretariat Berlin

Deutsches Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser e.V., Essen

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband e. V., Berlin

Bundesverband der Unfallkassen

Betriebskrankenkassen Bundesverband, Essen

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte

B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn

Technische Universität München

Bergische Universität Wuppertal

Universität Heidelberg

Universität Potsdam

Fachhochschule Dortmund

Fachhochschule Fulda

Internationales Institut für empirische Sozialökonomie, Stadtbergen

Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung GmbH, Köln

Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart

Institut für Sozialforschung, München

Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft, Saarbrücken

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Stiftung der Elisabeth-Schwestern zu Essen

Fa. Contec Bochum

Fa. Mediconcept, Wuppertal

ver.di Bundesverwaltung Berlin


Ansprechpartner


Prof. Anna-Marie Metz
Universität Potsdam / Institut für Psychologie
Karl-Liebknecht-Str. 24/25
14476 Potsdam OT Golm
Tel.: 0331 - 977 28 26
E-Mail: metz@rz.uni-potsdam.de


Stephan Schwarzwälder
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Proschhübelstr. 8
01099 Dresden
Tel.: 0351 - 5639 - 5481
E-Mail: schwarzwaelder.stephan@baua.bund.de



Weiterführende Informationen

Downloads

Sicherheit, Gesundheit und mehr Eigenverantwortung in der Pflege

Flyer PDF: 626,7 KB

Gesund Pflegen braucht gesunde Pflegekräfte

Flyer PDF: 118 KB

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