Betriebliche Gesundheitsförderung
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst nach der Definition der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) setzt sich für eine stärkere Verbreitung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland ein. Dieses Engagement zeigt sich insbesondere in der Projektförderung, der Netzwerkarbeit und zahlreichen Veröffentlichungen, aber auch in den vielfältigen Kooperationen verschiedener INQA-Partner. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der BKK Bundesverband, der AOK-Bundesverband und der Verband der Ersatzkassen (vdek) beispielsweise forschen, beraten und entwickeln in der gemeinsam getragenen Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), um vereint arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen.

Darüber hinaus arbeiten zahlreiche INQA-Partner in der zu Umsetzung des Paragraphen 20 a des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) eingerichteten Beratenden Kommission sowie im Kooperationskreis des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur betrieblichen Gesundheitsförderung zusammen. Der Kooperationskreis ist dabei identisch mit der Arbeitsgruppe 2 "Betriebliche Gesundheitsförderung" der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG), in der auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mitwirkt.
Als fachliche Begleitung ist der Kooperationskreis zudem im Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) aktiv. Dieser Zusammenschluss ist Teil eines Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP), das mit der Initiative "Move Europe" und der Unterzeichnerkampagne "Luxemburger Deklaration" für eine europaweite Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung als moderner Unternehmensstrategie eintritt.