Betriebliche Gesundheitsförderung
Als Ergänzung zur klassischen Krankheitsverhütung findet die Gesundheitsförderung zunehmend den Weg in die Betriebe. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst nach der Definition der Luxemburger Deklaration alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Vor dem Hintergrund des gesetzlich verankerten Kooperationsgebotes für die Akteure des überbetrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes haben sich in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Netzwerke gegründet, die das Thema BGM im Fokus haben. INQA setzt sich für eine stärkere Verbreitung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland ein und unterstützt den Austausch und die Vernetzung aller Akteure in diesem wichtigen Feld. Einige der wichtigsten Kooperationen von Akteuren aus dem Bereich der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung sind im Folgenden kurz beschrieben.
Aktuell
Studie: Führungsstil mitverantwortlich für die Entstehung von Mobbing
Mobbing ist einer Studie von Organisationspsychologen der Freien Universität Berlin zufolge ein Gruppenphänomen. Wie die Autoren erstmals empirisch belegten, beruht die Wahrnehmung von Mobbing nicht allein auf der subjektiven Einschätzung einzelner Personen; es tritt in betroffenen Abteilungen objektivierbar gehäuft auf.
Gute Praxis
Zu einer bürgernahen Verwaltung über leistungsfähige und gesunde Beschäftigte
Parallel zur Verwaltungsmodernisierung wurden im Kölner Bundesamt für den Zivildienst auch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung umgesetzt. Wichtiger Punkt war dabei die Zusammenarbeit mit allen Beschäftigten.
Wissen
Steuerliche Förderung und weitere Argumente
Viele Unternehmen haben aufgrund des Jahressteuergesetzes 2009 erstmals Gesundheitsangebote für ihre Beschäftigten eingeführt. Bewährter Partner bei der Umsetzung im Betrieb sind die Gesetzlichen Krankenkassen. Sie bieten zahlreiche Hilfen und Beratungsleistungen an. Eine Reihe von Veröffentlichungen belegt anhand von Beispielrechnungen überzeugend die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung.