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Startseite Themen Stress
19.7.2010

Handlungshilfe zum Umgang mit Stress

Eine Person löst eine Tablette in einem Glas auf; im Hintergrund ist eine Medikamentenpackung mit der Aufschrift "Stress" zu erkennen.
© Colourbox.com

Laut der jüngsten Berichte der Krankenkassen hat die Zahl der Fehltage ihrer Versicherten aufgrund psychischer Erkrankungen erneut zugenommen. Das liegt selbstverständlich nicht nur an den veränderten Arbeitsbedingungen der letzten Jahren, aber sicherlich auch. Schließlich verbringen viele Menschen viel Zeit, nicht wenige immer mehr Zeit am Tag, am Arbeitsplatz.

In der Download-Broschüre "Kein Stress mit dem Stress" informiert der BKK Bundesverband, was Beschäftigte tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Die Broschüre entstand im Rahmen des INQA-Projektes "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (psyGA). Das Projekt sollte Praxisinstrumente entwickeln, mit denen das reichlich vorhandene Wissen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen effizienter in die Betriebe und Einrichtungen gelangt und die damit zur Verringerung psychischer Fehlbelastungen beitragen.

Die Frage, wie Arbeit die persönliche Lebenszufriedenheit und die Gesundheit beeinflusst, lässt sich immer nur am Einzelfall beantworten. Denn die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die teils von der Persönlichkeit und den Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten geprägt werden, teils von Arbeitsinhalten und konkreten Arbeitsbedingungen.

Die Handlungshilfe für Beschäftigte von BKK und INQA bietet Informationen und Ratschläge für zehn wichtige Bereiche des täglichen Lebens sowie die Bereiche, an denen der Betrieb ansetzen kann, um (psychische) Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation zu fördern. In Kürze erscheint zu diesem Thema auch die Handlungshilfe für Führungskräfte.

Die Broschüre steht auf der Homepage des Deutschen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF zum Download (PDF: 3,6 MB) bereit.