Ein letzter Informationsbrief zum Abschied
Zum Jahreswechsel hat der Thematische Initiativkreis (TIK) INQA-Trauma-Prävention seine Arbeit beendet, nicht ohne vorher eine Fortführung der etablierten TIK-Aktivitäten sicherzustellen. Nach fünf erfolgreichen Jahren unter dem Dach von INQA hat der alte TIK Trauma als Arbeitsgruppe "Psyche und Trauma" bei der Dachorganisation der Unfallversicherungsträger DGUV eine neue Heimat gefunden.
Im letzten Informationsbrief im Januar 2009 ziehen die TIK-Mitglieder zufrieden Bilanz. "Bei aller Bescheidenheit glaube ich, dass der TIK Trauma maßgeblich mitgeholfen hat, die Themen Trauma und Gewalt für den Arbeitsschutz "salonfähig" zu machen. Heute erscheint es uns ganz normal, wenn z. B. einer Kassiererin nach einem Raubüberfall psychologische Hilfe angeboten wird. Das war aber vor fünf Jahren noch nicht so selbstverständlich", stellt Barbara Weißgerber von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) rückblickend fest.
Entscheidend dazu beigetragen haben die vielfältigen Aktivitäten des Initiativkreises. Neben dem Internetangebot mit aktuellen Meldungen, Veranstaltungshinweisen und den Beispielen Guter Praxis zählten die Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen und der direkte, persönliche Kontakt zu Betrieben und Betroffenen sowie zu Multiplikatoren zu den wichtigten Mitteln und Maßnahmen der Akteure.
Mehr über die Perspektiven der neuen Arbeitsgruppe und die Bewertungen der bisherigen Arbeit erfahren Sie im Informationsbrief. Er enthält darüber hinaus u.a. einen Bericht über ein Arbeitstreffen der EU-Projektgruppe "Gewalt und Mobbing" im Dezember 2008 in Berlin. Die DGUV stellt ein neues Seminar über "Interkulturelle Gewaltprävention für Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen" vor. Ferner dokumentieren Praxisberichte aus den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr und Einzelhandel die tägliche Traumagefährdung von Beschäftigten durch Gewalt am Arbeitsplatz.