Liebe Leserin, lieber Leser,


überall im Land können wir in diesen Tagen morgens und mittags wieder kleine Mädchen und Jungen mit meist viel zu großen Schulranzen beobachten. Und so wie ich, wird sich die eine oder der andere von Ihnen beim Anblick der ABC-Schützen an den eigenen Schulstart erinnern. Lang ist es her.

Und lange wird es dauern, bis die Schulanfänger von heute den Betrieben als junge Talente und Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Dabei leiden zahlreiche Unternehmen längst an einem Fachkräftemangel, wie eine am Dienstag präsentierte Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ergab.

Die Reaktionen auf die Erhebung stimmen mich jedoch zuversichtlich, da sie die INQA-These bestätigen, dass der demographische Wandel einer neuen Qualität der Arbeit kräftig Vorschub leisten wird. Die Wirtschaftsvertreter erklärten, dass sie nun stärker auf ältere Arbeitnehmer setzen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auch das betriebliche Gesundheitsmanagement verbessern müssten. Das hören wir gern.

Wir unterstützen sie ebenso gerne dabei, mit hilfreichen Informationen und praxisnahen Handlungsanleitungen.

Herzliche Grüße aus Berlin,

Dr. Christa Sedlatschek
Stellv. Leiterin INQA

 
Dr. Christa Sedlatschek, Stellv. Leiterin INQA

Topthema

 
Älterer Beschäftigter in der Fließbandproduktion bei Opel

Förderung und Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer (Schutzgebühr: ¤ 5,00/Expl)

Der neue INQA-Bericht Nr. 39 dokumentiert Forschungs- und Umsetzungsergebnisse des Projekts "Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer" (PFIFF). Übergeordnetes Ziel des Projektes war es, einen Beitrag zur Gestaltung von Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung kognitiver Kompetenzen älterer Arbeitnehmer zu leisten.

mehr

Weitere Themen

 
Junger und älterer Beschäftigter im Maschinenbau

Hilfestellung für altersspezifisches Personalmanagement in KMU

Die aktuelle Diskussion um die Rente mit 67 und der zunehmende Fachkräftemangel in den Betrieben verdeutlichen, dass der demografische Wandel erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben wird - für jedes Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt eine bewährte Handlungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) neu aufgelegt.

mehr

 
Junger Beschäftigter an einem Vakuum-Lifter

Neue Unterstützungsangebote für den Mittelstand

Ist Ihr Unternehmen gewappnet für die Anforderungen der Zukunft? Wie zukunftsfähig ist Ihre Region? Die neuen Potential-Checks des INQA-Projektes "Gesunde Arbeit" geben Ihnen darüber Auskunft. Durch eine gezielte Analyse wird schnell erkennbar, ob in Ihrem Unternehmen Handlungsbedarf beim betrieblichen Gesundheitsmanagement besteht und wo und wie noch brachliegende regionale Entwicklungschancen genutzt werden können.

mehr

 
Eine Person löst eine Tablette in einem Glas auf; im Hintergrund ist eine Medikamentenpackung mit der Aufschrift "Stress" zu erkennen.
© Colourbox.com

Handlungshilfe zum Umgang mit Stress

In der Download-Broschüre "Kein Stress mit dem Stress" informiert der BKK Bundesverband, was Beschäftigte tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Die Broschüre entstand im Rahmen des INQA-Projektes "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (psyGA).

mehr

 
Logo

Aktives Gesundheitsmanagement in der Produktion: Der Automobilzulieferer Dräxlmaier bezieht Mitarbeiter ein

Arbeitsplätze in der Produktion gehen oft mit physischen und psychischen Belastungen einher. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kommt es auf alters- und alternsgerechte Arbeitsbedingungen an. Die Dräxlmaier Group am Standort Landau hat daher gemeinsam mit der AOK Bayern ein Projekt ins Leben gerufen, um die Belastungen für die Beschäftigten nachhaltig zu verringern.

mehr

Weitere Veranstaltungshinweise

 
 

Kontakt und Impressum

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Dr. Ulrich Zumdick
Geschäftsstelle der Initiative Neue Qualität der Arbeit
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Nöldnerstraße 40/42
D-10317 Berlin

Tel.: 030 515 48 4000
Fax: 030 515 48 4743
E-Mail:   inqa@baua.bund.de

Weitere Dienste und Informationen

Newsletter weiterempfehlen Newsletter abbestellen RSS www.inqa.de