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VerEna - Betriebliches Gesundheitsmanagement im Entsorgungsbereich

Der Handlungsleitfaden entstand aus dem Kooperationsprojekt VerEna. Es sind darin neben strukturell-organisatorischen Vorschlägen für die Steuerung der Prävention in Unternehmen auch praxisorientierte Handlungsempfehlungen für den Abbau von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und die Schaffung gesundheitsfördernder Arbeitsbedingungen enthalten.

Zwei Männer bei der Arbeit an einem Abwassergulli. © Die Stadtreiniger Kassel

Ausgangslage

Was war die Herausforderung?

Die deutsche Entsorgungswirtschaft ist in einem grundlegenden Wandel begriffen, der zu einer konzeptionellen und inhaltlichen Neuorientierung der Abfallwirtschaft führt. Im Kontext dieser Umstrukturierung der Unternehmen spielen Organisations- und Personalentwicklung, integrierte Konzepte zur Ressourcenoptimierung wie auch insbesondere Investitionen in das Sozial- und Humankapital eine immer größere Rolle, um im nationalen und zukünftig auch im europäischen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.

Aktivitäten

Was wurde wie gemacht?

Der durch das Modellprojekt VerEna (Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren in der Entsorgungsbranche) entwickelte Handlungsleitfaden fasst die Ergebnisse, Erfahrungen und die erprobten Vorgehensweisen in praxisgerechter Form zusammen und enthält sowohl strukturell-organisatorische Vorschläge für die Steuerung der Prävention in den Unternehmen als auch 30 praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Prävention. Der Leitfaden ist so aufgebaut, dass die interessierten Unternehmen ihn problemlos betriebsspezifisch an den eigenen Bedarf anpassen können.

Ergebnisse

Was kann erreicht werden?

  • Unterstützung der betrieblichen Akteure bei der Präventionsarbeit

Erfolgsfaktoren

  • Erarbeitung der Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten, dem Führungspersonal der Unternehmen, Betriebs-/Personalräten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten sowie den Aufsichtspersonen der Unfallkassen und den Präventionsberatern der Krankenkassen.

Literatur

Lemke-Goliasch, Peter; Sigrid Böger und Hans Ulrich Schurig: Betriebliches Gesundheitsmanagement in kommunalen Unternehmen am Beispiel der Entsorgungswirtschaft. In: Kuhn, Detlef und Dieter Sommer (Hrsg.): Betriebliche Gesundheitsförderung. Ausgangspunkte - Widerstände - Wirkungen. Wiesbaden: Gabler 2004.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Anbieter

Dipl.-Sozialwirt Peter Lemke

Leiter

IÖP - Institut Ökonomie & Prävention
Schraudolphstraße 34
80799 München

Telefon: 089 - 139 263 68

Referenzunternehmen

Volker Gundlach

Abteilungsleiter Personal

Die Stadtreiniger Kassel
Am Lossewerk 15
34123 Kassel

Telefon: 0561 - 500 34 70

Steckbrief

Themen

  • Arbeitsorganisation & Arbeitszeit
  • Gesundheit

Branche

  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung

Bundesland

  • Bundesweit

Unternehmensgröße

  • Alle Unternehmensgrößen