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Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Mit dem AKKu-Werkzeugkasten die Arbeitsfähigkeit in Klein- und Kleinstunternehmen erhalten

Multimedial aufbereitet und auf die Bedürfnisse von Klein- und Kleinstunternehmen abgestimmt, bieten die Instrumente des AKKu-Werkzeugkastens Unterstützung bei der Analyse und dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit aller Mitarbeitenden.

Das Bild zeigt einen Screenshot des AKKu-Instruments "Kurzcheck Arbeitsfähigkeit" © Initiative Neue Qualität der Arbeit

Ausgangslage

Was war die Herausforderung?

Klein- und Kleinstunternehmen (KuKu) spielen für den Wirtschaftsstandort Deutschland eine wichtige Rolle: Ihr Anteil an Gesamtunternehmen in Deutschland beträgt 99,3 % und in ihnen arbeiten ca. 60,9 % aller Beschäftigten in Deutschland (DESTATIS 2014). Im Wettbewerb um die Gewinnung von Fach- und Nachwuchskräften sind sie gegenüber Großunternehmen oftmals im Nachteil. Eine Strategie um im demografischen Wandel wettbewerbsfähig zu bleiben, besteht daher in der Sicherung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit des Stammpersonals.

Aktivitäten

Was wurde wie gemacht?

Im Rahmen des INQA-Förderprojekts „AKKu – Arbeitsfähigkeit in kleinen Unternehmen erhalten“ (Laufzeit: 2013-2017) wurden Analyse- und Umsetzungsinstrumente zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit aus bereits durchgeführten INQA-Projekten in einem Werkzeugkasten zusammengestellt. Dieser ist speziell auf die Nutzung in Unternehmen mit weniger als 15 Mitarbeitern ausgerichtet und kombiniert Werkzeuge aus den Bereichen:

  • Arbeitsgestaltung,
  • Qualifizierung und Kompetenz sowie
  • Führungs- und Unternehmenskultur.

Eine im Rahmen des Projekts durchgeführte Befragung im Jahr 2013 zeigte, dass die Nutzung neuer Medien für die interne Kommunikation insbesondere in kleinen Unternehmen im Vergleich zu Großunternehmen eine wichtige Rolle spielt. Dies fand besondere Berücksichtigung bei der Entwicklung des Werkzeugkastens: Er wurde multimedial aufbereitet, sodass enthaltene Instrumente niederschwellig über neue Kommunikationswege, wie z.B. Podcasts zu aktuellen KuKu-Themen oder Apps zum Selbstcheck, genutzt werden können.

Interessierte können sich hier kostenfrei für die AKKu-Webapps registrieren und interaktiv eine erste IST-Analyse zu Fragen wie:

  • Welche belastenden Tätigkeiten gibt es in meinem Unternehmen?
  • Wie sieht die Arbeitsfähigkeit in meinem Unternehmen aus?
  • Welche konkreten Ansatzpunkte gibt es bei uns, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und zu fördern?

durchführen.

Beispielsweise ermöglicht der "AKKu-Kurzcheck Arbeitsfähigkeit" einen Einstieg in das Thema Arbeitsfähigkeit und gibt erste Anhaltspunkte, wie es um die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden und Führungskräften in Ihrem Unternehmen bestellt ist. Dafür müssen nur 10 Minuten investiert werden. Mag man es lieber schriftlich, liegt der AKKu-Kurzcheck auch als Fragebogen in der Druckversion für Geschäftsführung und Mitarbeitende vor. Weitere Selbst-Checks, wie das "Entlastungsbarometer" für das richtige Tragen und Heben, aber auch das Instrument "Mitarbeitergespräch" sowie die "Aufgabenanalyse" dienen der Information der Unternehmensführung und helfen, bestehende Defizite, aber auch Potenziale für Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Unternehmens aufzudecken.

Bei der Initiierung gezielter Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit im Unternehmen können AKKu-Berater und die INQA-Demografieexperten (DEx) unterstützen. Eine Liste ausgewählter, autorisierter Berater, die im Rahmen der AKKu-Multiplikatorenschulung speziell für den praktischen Einsatz der Instrumente des AKKu-Werkzeugkastens geschult wurden, findet sich unten.

Ergebnisse

Was kann erreicht werden?

  • Aufdeckung bestehender Defizite, aber auch bestehender Potenziale innerhalb eines Unternehmens im Bereich der Arbeitsfähigkeit (IST-Analyse)
  • Qualitativ hochwertige Unterstützung bei der Durchführung indidivueller Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit mithilfe zertifizierter AKKu-Berater
  • Bereits 500 KuKu nutzten den AKKu-Werkzeugkasten erfolgreich

AKKu wurde unter Leitung der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH) in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen d-ialogo, dem Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) sowie dem Institut für Sicherheitstechnik (IST) der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt.

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Zusatzinformationen

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Ansprechpartner/in

Anika Giebel

Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk
Sternwartstraße 27-29
40223 Düsseldorf

Telefon: 0211 30 20 09-34
Fax: 0211 30 20 09-99

Hans-Jürgen Dorr

Demografie-Experten e.V.
c/o d-ialogo e.K. Viehhofstr.119
42117 Wuppertal

Telefon: 0202 - 242 728 0

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