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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Bausteine für ein vernetztes Alternsmanagement

  • Stand: Dezember 2015
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 3117

Arbeiter am Fließband in der Automobilindustrie montieren Autos die noch noch keine Scheiben und Türen haben. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Gesunde und qualifizierte Beschäftigte sind der Motor eines jeden Unternehmens. Viele Unternehmen bemühen sich daher um eine entsprechende Arbeitsgestaltung und bieten Maßnahmen der Gesundheitsförderung, Weiterbildung und Personalentwicklung an. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels beschäftigt aber viele betriebliche Akteure die Frage, wie diese Maßnahmen noch verstärkt werden können. Mit der Broschüre werden dafür einige Ansatzpunkte aufgezeigt und dazu ermuntert, die Vernetzung zwischen den Maßnahmen mehr in den Blick zu nehmen. Arbeitshilfen unterstützen Sie bei der Weiterentwicklung von Angeboten, der Sensibilisierung weiterer Akteure und bei der Gestaltung eines Alternsmanagements, das auch zur Erreichung des Unternehmensziels beiträgt. Neben den betrieblichen Abläufen werden dabei auch Schnittstellen zu externen Akteuren wie den Sozialversicherungsträgern betrachtet.

Die Broschüre ist ein Ergebnis des von September 2011 bis August 2015 durchgeführten Projekts "Gesund und qualifiziert älter werden in der Automobilindustrie - Partizipation und Inklusion von Anfang an (PINA)". Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet. Unter dem Motto "Zukunft sichern, Arbeit gestalten" unterstützt die Initiative seit mehr als zehn Jahren die gesellschaftliche und betriebliche Diskussion und geht dabei der Frage nach, wie Arbeit für Unternehmen rentabel und für Beschäftigte gesund und attraktiv gestaltet werden kann - ein Doppelfokus, der auch für PINA leitend war.

Die Bearbeitung des Projekts, das vom Arbeitskreis der Schwerbehindertenvertretungen der Deutschen Automobilindustrie mit initiiert und intensiv begleitet wurde, erfolgte in enger Kooperation zwischen dem Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD) und dem Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation an der Universität zu Köln. Industriepartner waren die Adam Opel AG, die Audi AG, die Daimler AG mit dem Mercedes-Benz Werk Mannheim, die Evobus GmbH, die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG, die Ford-Werke GmbH, die Robert Bosch GmbH und die Volkswagen AG. Berater von Seiten der Berufsgenossenschaft Holz und Metall haben im Projektarbeitskreis und bei der Themenbearbeitung mitgewirkt, Vertreter anderer Sozialversicherungsträger waren bei Befragungen und Workshops beteiligt.

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