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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Berufe im demografischen Wandel

  • Stand: Oktober 2013
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 2263

Broschüre

Im Vordergrund schaut eine ältere Beschäftigte auf die Tastatur vor sich, im Hintergrund besprechen sich zwei Kollegen mit einer Kollegin. © Yuri Arcurs / www.fotolia.com

Zunehmende Rekrutierungsschwierigkeiten in einigen Berufsfeldern stellen Unternehmen und Organisationen vor neue Herausforderungen: Fachkräfteengpässe können zu Wertschöpfungsverlusten und auch zu Wettbewerbsnachteilen führen. Dabei stehen wir in Deutschland erst am Anfang eines Verknappungsprozesses des Erwerbspersonenpotenzials, der sich im Zuge des Demografischen Wandels auf immer mehr Berufe auswirken wird. Die Früherkennung von Fachkräfteengpässen wird unerlässlich, um auf unternehmerischer und politischer Ebene gegenzusteuern.

Im Sommer 2011 beauftragte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit eine Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland. Im Rahmen des zweijährigen Projektes "Work & Age: Branchen und Berufe im Wandel" wurde eine standardisierte, vergleichende Analyse zwölf ausgewählter Berufe (Teil 1) und eine Untersuchung von Faktoren, die fortgesetzte Erwerbstätigkeit im Alter begünstigen (Teil 2) durchgeführt. Die vorliegende Publikation fasst die Ergebnisse aus dem ersten Projektteil zusammen. Das Ziel war, die bestehende Diskussion über Fachkräfteengpässe durch neue Aspekte zu vertiefen und dadurch für Unternehmen und die Politik voranzubringen.

Die Broschüre enthält standardisierte, kompakte Profile von Fertigungsberufen, MINT-Berufen, Gesundheits- und Pflegeberufen sowie kaufmännische Berufen, die im Kern eine innovative Untersuchung berufsspezifischer Alterungstrends beinhalten. Darauf baut eine indikatorenbasierte Verfügbarkeitsanalyse von Fachkräften auf. Der detaillierte Blick auf Berufsordnungen erlaubt neue Erkenntnisse und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen.

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