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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Gesundheitsnetzwerke

  • Stand: Mai 2011
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 2083

INQA-Bericht Nr. 41

Beschäftigte in weißen Kitteln bei der Fertigung in einem Produktionsbetrieb. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

In dem Leitfaden der Initiative Neue Qualität der Arbeit geht es um den Zusammenhang von Klein- und Mittelbetrieben (KMU), Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Netzwerken. Er richtet sich an Inhaber von mittelständischen Unternehmen, an Führungskräfte in Kleinbetrieben und an Beschäftigte im Handwerk.

Das einzelne kleine oder mittlere Unternehmen ist schnell überfordert, wenn es darum geht, Lösungen für die Gefährdungen moderner Arbeit und für den betrieblichen Umgang mit dem demographischen Wandel zu entwickeln und umzusetzen. Deshalb ist es besser, wenn sich mehrere Unternehmen zusammentun und diese Herausforderung gemeinsam annehmen und auch bewältigen. Möglich wird das durch Netzwerke zwischen Unternehmen sowie solchen, in die auch die Verantwortlichen des überbetrieblichen Arbeitsschutzes und der Gesundheitsförderung eingebunden sind. Dort können sich die Unternehmen mit aktuellem Präventionswissen versorgen, dort können sie ihre Bedarfe anmelden, von dort kann Unterstützung für sie organisiert werden. Und last but not least: Dort können sie sich mit anderen Betrieben sowie mit den Vertretern des überbetrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes fachlich austauschen.

Der Bericht beginnt mit einer Erläuterung des Netzwerkbegriffs und der Charakteristika eines Netzwerks. (Kap. I) Es folgt eine Übersicht über bestehende Netzwerke zum betrieblichen Gesundheitsschutz und zum demographischen Wandel (Kap. II). Im dritten Kapitel werden dann die möglichen Aktivitäten und Arbeitsinhalte von Netzwerken beschrieben. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen sich in bestehende Netzwerke einklinken können, welche Vorteile damit verbunden sein können, aber auch welche Risiken sie eingehen. Im fünften Kapitel schließlich wird beschrieben, wie Unternehmen Netzwerke knüpfen können, Gegenstand des letzten Kapitels ist die Vorstellung einiger KMU-angemessener Konzepte/Instrumente betrieblicher Gesundheitspolitik, die Gegenstand von Netzwerkaktivitäten sein können.

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