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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Herausforderung berufsbedingte Traumatisierung

  • Stand: September 2005
  • Verfügbarkeit: Verfügbar als PDF

Broschüre

Eine Rettungssanitäterin zeigt sich nach einem Einsatz berührt. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Traumatische Ereignisse im Berufsleben sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen. Gerade der Arbeitsschutz ist gefordert, sich diesem Problem zu stellen, konkrete Konzepte zu entwickeln und praxisrelevante Empfehlungen an zuständige Akteure auszusprechen. Die hier vorgestellten Handlungsempfehlungen basieren auf einer bundesweiten schriftlichen Befragung von Vertretern betroffener Branchen, auf Interviews mit Experten und einer breiten Diskussion des Themas im Rahmen eines Workshops.

Die Empfehlungen zum Umgang mit traumatischen Ereignissen und eine Zusammenarbeit zur Verbesserung der Versorgung für Ansprechpartner werden auf drei Ebenen gegeben:

  • Unternehmen und Organisationen, die einerseits innerhalb der eigenen Strukturen das Thema Trauma behandeln müssen und nach außen Erfahrungen weitergeben, aber auch von den Erfahrungen anderer profitieren können,
  • Branchenvertreter, übergreifenden Verbände und Zuständige wie Unfallversicherungsträger, die den Einzelunternehmen unterstützend zur Seite stehen und beim Austausch eine zentraler Rolle einnehmen,
  • Bund, Länder und weitere gesetzgebende Organe, die implizite (Arbeitsschutzgesetz) und explizite (z.B. Zuständigkeiten bei Katastrophen und Großschadenslagen, Ausbildungsvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften) Regelungen und Unterstützung für den Umgang mit traumatischen Ereignissen vorhalten.

Diese drei Ebenen mit ihren unterschiedlichen Zuständigkeiten und Aufgaben müssen - im Sinne einer Optimierung der Zusammenarbeit - bekannte Schnittstellenprobleme durch die Vernetzung verschiedener Maßnahmen und Aktivitäten überwinden.

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