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KoBRA - Ergonomie in der Industrie - aber wie? Handlungshilfe für den schrittweisen Aufbau eines einfachen Ergonomiemanagements

  • Stand: August 2011
  • Verfügbarkeit: Verfügbar als PDF

Handlungsleitfaden

Ein Arbeiter in der Automobilindustrie bei der PKW-Montage. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Diese Handlungshilfe wendet sich an betriebliche Praktiker und soll die Integration von Ergonomie in die betrieblichen Abläufe von Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie sowie vergleichbarer Industriezweige unterstützen.

Die Broschüre soll Ihnen Anregung und Hilfestellung geben:

  • mit welchen Verfahren Sie Tätigkeiten und Arbeitsplätze hinsichtlich ergonomischer Aspekte bewerten können und welche Voraussetzungen dafür zu schaffen sind,
  • wie Sie diese Bewertung systematisch gestalten und dabei Synergieeffekte nutzen können
  • und wie Sie wesentliche Kriterien und Methoden ergonomischer Arbeitsgestaltung effizient in die Planung integrieren können.

Das Projekt KoBRA wurde im Kontext des Modellprogramms des Bundesarbeitsministeriums zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen im Förderschwerpunkt "Belastungen des Muskel-Skelett-Systems bei der Arbeit" umgesetzt.

In Teilbereichen der Adam Opel GmbH, der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, der C. & E. Fein GmbH, der Daimler AG, der Robert Bosch GmbH und der ZF Sachs AG wurde ein modulares Konzept entwickelt, mit dem ein einfaches Ergonomiemanagement aufgebaut werden kann. Inhalt sind Abläufe und Strukturen, die zu einer Reduzierung von Belastungen und Risiken bei körperlicher Arbeit beitragen.

Fachleute aus der Berufsgenossenschaft Metall Nord-Süd, der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft, dem RKW Kompetenzzentrum Eschborn, dem Verband der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg (Südwestmetall), dem AOK Institut für Gesundheitsconsulting und dem Werksarztzentrum Borghorst-Burgsteinfurt sorgten im Projekt für die Berücksichtigung der Bedarfe auch kleinerer Unternehmen.

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und das Leibniz- Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) unterstützten mit wissenschaftlicher Expertise.

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