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Programm Arbeit, Rücken, Gesundheit (PAKT) - Ein ganzheitliches Präventionsprogramm zur Reduzierung von Muskel-Skelett-Beschwerden

  • Stand: August 2011
  • Verfügbarkeit: Verfügbar als PDF

Handlungsleitfaden

Ein Müllwerker zieht zwei schwarze Mülltonnen hinter sich her. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Die Handlungshilfe des Modellprojekts PAKT ist eine Arbeitsgrundlage für die Ausgestaltung von Präventionsmaßnahmen gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) in der betrieblichen Praxis. Es geht nicht einfach um Einzelmaßnahmen zur Bekämpfung von Rückenschmerzen, sondern vielmehr um ein modulartig aufgebautes Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm, welches in die betrieblichen Arbeits- und Organisationsprozesse zu integrieren ist. Ziel ist es, MSE bei Arbeitstätigkeiten mit risikobehafteten körperlichen, psychischen und psychosozialen Belastungskonstellationen zu vermeiden oder zu reduzieren.

Das Projekt PAKT wurde im Kontext des Modellprogramms des Bundesarbeitsministeriums zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen im Förderschwerpunkt "Belastungen des Muskel-Skelett-Systems bei der Arbeit" umgesetzt.

Die Präventionsprodukte und -module sind in der betrieblichen Praxis kommunaler Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe entwickelt, erprobt und umgesetzt worden. Sie können aber auch in privaten Entsorgungsunternehmen eingesetzt werden und sind ebenso übertragbar bzw. anpassbar auf andere Branchen.

Der Handlungsleitfaden richtet sich an die verantwortlichen betrieblichen Akteure, insbesondere an: Führungskräfte auf verschiedenen betrieblichen Ebenen, Management, Meister/Vorarbeiter Personalvertretungen, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Zielgruppen des Handlungsleitfadens sind weiterhin: Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, Präventionsberater der Krankenkassen. Ferner richtet sich der Handlungsleitfaden an Mitarbeiter wissenschaftlicher Institutionen und an Unternehmensberater, die die Betriebe bei der Entwicklung, Einführung und Aufrechterhaltung der Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen unterstützen.

Insgesamt haben sich zwölf kommunale Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe an dem Projekt beteiligt:

  • Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld
  • MVA Müllverbrennungsanlage Bonn GmbH
  • Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Chemnitz
  • entsorgung herne
  • Stadt Karlsruhe Amt für Abfallwirtschaft
  • Die Stadtreiniger Kassel
  • Gesellschaft für Abfallwirtschaft Lüneburg mbH
  • Abfallwirtschaft Mannheim
  • AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
  • ESR Entsorgungsbetrieb Recklinghausen
  • Städtische Betriebshöfe Rüsselsheim
  • EBZ Entsorgungs- und Servicebetrieb Zweibrücken

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