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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Zeitdruck in der Pflege reduzieren

  • Stand: September 2010
  • Verfügbarkeit: Verfügbar als PDF

Handlungshilfe

Zwei Frauen an der Dienstplantafel koordinieren Termine. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Anknüpfend an den ganzheitlichen Ansatz des Memorandums "Für eine neue Qualität der Arbeit in der Pflege" haben das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, und seine Kooperationspartner in dem Projekt 'Handlungshilfen für die Pflegepraxis' sechs Themen aus dem Pflegealltag bearbeitet, die besondere Belastungen für die Beschäftigten darstellen:

  • Zeitdruck in der Pflege,
  • Führung,
  • Kommunikation und Interaktion,
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Pflege demenzkranker Personen,
  • Entbürokratisierung in der Pflege.

Gemeinsam mit Praktikern aus Krankenhäusern, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wurden Handlungshilfen für die Praxis erarbeitet, um Impulse und Anregungen durch Wissenstransfer für den Arbeitsalltag zu geben und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu leisten. Um einen engen Bezug zur und einen stetigen Austausch mit der Pflegepraxis herzustellen, wechselten sich im Projektverlauf Workshops mit Beteiligung der Praxiseinrichtungen und Verarbeitungsphasen durch die Autoren ab.

Entstanden sind sechs Handlungshilfen, die praktische Empfehlungen und Anregungen für die Pflegepraxis geben, Hintergründe beleuchten, Sachverhalte darstellen, Gute-Praxis-Beispiele vorstellen und als Impuls- und Ideengeber fungieren sollen, um neue Wege in der betrieblichen Praxis zu denken und ggf. auch zu gehen.

Diese Broschüre stellt auf 35 Seiten Mittel und Wege dar, wie durch die Reduzierung des Zeitdrucks sowohl die Attraktivität der Pflegeberufe insgesamt als auch die Arbeitszufriedenheit jeder einzelnen Pflegekraft erhöht werden können. Grundlage dieser Empfehlungen sind neben einschlägigen Forschungs- und Projektberichten, Gesundheits- und Pflegereports auch die Erkenntnisse von drei Praxis-Workshops.

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