Navigation und Service

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Kein Stress mit dem Stress - Eine Handlungshilfe für Betriebs- und Personalräte

  • Stand: Oktober 2019
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 2197

Broschüre

Zwei Frauen und zwei Männer in Geschäftskleidung und unterschiedlichen Alters lachen in die Kamera. © Rido / www.fotolia.com

Für Unternehmen und ihre Beschäftigten wird die psychische Gesundheit zunehmend ein wichtigeres Thema. Etwa jede dritte Bundesbürgerin bzw. jeder dritte Bundesbürger leidet im Laufe des Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Hier ist auch der Arbeitgeber in der Verantwortung. Er muss dafür sorgen, dass Arbeit nicht krank macht - weder körperlich noch psychisch. Letztlich liegt es im wirtschaftlichen Interesse der Unternehmen, denn schließlich sind Beschäftigte, die sich wohlfühlen und psychisch stabil sind, motivierter, leistungsfähiger und produktiver.

Die vorliegende Handlungshilfe richtet sich an Betriebs- oder Personalrätinnen bzw. Betriebs- oder Personalräte. Denn diese stehen vor der Aufgabe, die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen an einen ganzheitlichen Arbeitsschutz zielgerichtet zu begleiten. Gleiches gilt auch für das gesetzlich vorgeschriebene Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Sie möchte Betriebs- bzw. Personalrätinnen und Betriebs- bzw. Personalräte dabei unterstützen und ihnen grundlegende Informationen zum Thema an die Hand geben. Sie nennt Daten und Fakten, erläutert Hintergründe, spricht rechtliche Optionen an, zeigt Wege für die konkrete Arbeit vor Ort auf und verweist auf weiterführende Informationen, Handlungshilfen und Checklisten.

In dieser Neuauflage (Erstauflage 2015) wurden 5 Beispiele ergänzt, die beteiligungsorientierte Prozesse in Organisationen ermöglichen. Die Beispiele entstanden im Rahmen des INQA-Projektes „Psychosoziale Belastungen in Change-Management-Prozessen“. Ein zentrales Ergebnis des Projekts war, dass die Art, wie und ob die Beschäftigten an der Planung und Gestaltung von Veränderungsprozessen beteiligt werden, maßgeblichen Einfluss auf die (psychische) Gesundheit der Beschäftigten und auch auf den Erfolg der Umsetzung geplanter Maßnahmen hat. Aus den Ergebnissen wurden die Informationen über Gestaltungsmöglichkeiten herausgefiltert, die sich als besonders hilfreich erwiesen haben.

Empfehlen und Drucken