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Lernen, Wissen zu übergeben: I-SEC qualifiziert eigene Beschäftigte für den Wissenstransfer

Weiterbildung wird oft externalisiert. Der Sicherheitsdienstleister I-SEC ging einen anderen Weg: Er qualifizierte eigene Beschäftigte so, dass sie künftig ihre Kollegen systematisch beim Erlernen neuer Fähigkeiten unterstützen können.

Drei Männer sind in einem Raum vor einem Flipchart versammelt.
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Seminar Moderatorentraining

Ausgangslage

Was war die Herausforderung?

Ohne intensive und zuverlässige Überwachung der Sicherheitsbereiche ist der Flugverkehr heute nicht mehr denkbar. Diese Aufgabe erfordert Personal, das gut vorbereitet ist und alle Abläufe zuverlässig bis ins Detail durchführt. I-SEC ist auf fortschrittliche Sicherheitsdienstleistungen für die Luftfahrt weltweit spezialisiert. Das Unternehmen gewährleistet Sicherheit für Passagiere, deren Handgepäck und für Luftfracht.

An vielen Arbeitsplätzen in Deutschland sind Einarbeitungen aufgrund von Neueinstellungen, Ruhestand, Kündigung, Elternzeiten, der Umorganisation von Aufgaben oder der Verlagerung von Standorten an der Tagesordnung. Um dennoch den verantwortungsvollen Aufgaben jederzeit gerecht werden zu können, ist ein gut organisierter Wissenstransfer besonders wichtig.

Aktivitäten

Was wurde wie gemacht?

I-SEC entschied sich dafür, eigene Fähigkeiten zum Wissenstransfer aufzubauen. Dazu mussten zunächst die Voraussetzungen geschaffen werden. Für künftige Schulungen kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Personalwesen des Unternehmens, Führungskräfte und andere ausgewählte Beschäftigte infrage. Sie wurden von einem externen Trainingspartner geschult, um künftig selbst Transferveranstaltungen zu moderieren.

Im Rahmen des Trainings sollten sie sowohl inhaltlich als auch didaktisch vorbereitet werden, um

  • Wissenstransferbedarfe selbst zu erkennen, z.B. bei Führungskräftewechseln oder bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter;
  • Voraussetzungen für erfolgreiche Wissenstransfers zu kennen und dazu beraten zu können;
  • Gespräche zur Analyse von Wissensgebieten und Erfahrungen führen zu können, z.B. zu Abläufen in der Luftsicherheit.
  • Lehrmethoden und –material kennen,
  • Wissensgebiete zu priorisieren und einen Aktionsplan schreiben zu können;
  • geeignete Transfer-Methoden auswählen zu können, z.B. "Prozess-Mapping", "Lessons Learned" oder "Kontaktlandkarte".

In dieser Weiterbildung wurde jeder Prozessschritt an eigenen Fallbeispielen eingeübt und Fähigkeiten trainiert, wie z.B.

  • Analysegespräche zur Sammlung von Wissensgebieten und Lernthemen zu führen;
  • Aktionspläne für die Einarbeitung neuer Beschäftigter zu entwickeln;
  • Transferprozesse zu erarbeiten und einzuüben;
  • Spezifische Anwendungsszenarien zu analysieren und auszuwerten;
  • die Qualität durch eine reibungslose Einarbeitung sicherzustellen.

Im Ergebnis waren die Teilnehmer dann in der Lage, Wissenstransferprozesse selbst zu moderieren und zu begleiten.

Das Training der Mitarbeiter aus verschiedenen Standorten fand an einem externen Schulungsort statt und wurde gleichzeitig mit einem Team-Event verbunden.

Ergebnisse

Was konnte erreicht werden?

  • Das Unternehmen kann jetzt auf Mitarbeiter zurückgreifen, die bei Bedarf für die Moderation von Wissenstransfers hinzugezogen werden können. Sie sind vertraut mit den internen Prozessen und haben die nötige Distanz zu den Beteiligten.
  • Die Kompetenzen der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Moderation von strukturiertem Wissenstransfer schaffen Flexibilität bei I-SEC, auf Veränderungen nach Bedarf eingehen zu können.
  • Einarbeitungsprozesse neuer Mitarbeiter konnten etwa um ein Drittel verkürzt werden.

Erfolgsfaktoren

Was können andere davon lernen?

Der systematische und strukturierte Wissenstransfer durch eine dritte Person sichert die vollständige Übertragung von relevantem Wissen und Informationen.

Die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter schafft eine höhere Motivation als die dauerhafte Übertragung dieser Aufgabe an externe Dienstleister.

Das Unternehmen wird zudem dauerhaft unabhängig von externen Beratern, wenn es um Wissenstransfer geht.

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Zusatzinformationen

Logo

Logo der I-SEC Deutsche Luftsicherheit

Ansprechpartner/in

Sarah Kirsch

Human Resources Manager

I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH
Hugo-Eckener-Ring
60549 Frankfurt am Main

Telefon: 069 365065013

Kerstin Wiktor

Senior Project Engineer Knowledge & Innovation

Pumacy Technologies AG
Bartningallee 27
10557 Berlin

Telefon: 030 221612840

Steckbrief

Themen

  • Wissen & Kompetenz
  • Personalentwicklung
  • Wissenstransfer

Branche

  • Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen

Bundesland

  • Hessen

Unternehmensgröße

  • mehr als 250 Mitarbeiter

Standort des Unternehmens

Abbildung des Unternehmensstandortes auf der interaktiven Karte