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Kompetenzen erkennen: Die Rücker Akademie systematisiert das Wissen ihrer Beschäftigten

Wissen und Kompetenz der Beschäftigten sind die Basis für geschäftlichen Erfolg. Das gilt in besonderem Maße für ein Weiterbildungsunternehmen wie die Rücker Akademie. Das Unternehmen weiß heute sehr genau, was die Mitarbeiter können – und wo ihre Entwicklungschancen liegen.

Vier Männer sitzen um einen Tisch und lernen, hinter ihnen steht ein Übungsauto
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Immer auf dem neuesten Stand der Technik: Kursteilnehmer füllen ihre Prüfprotokolle aus

Ausgangslage:

Was war die Herausforderung

Kfz-Mechatroniker benötigen mehr denn je umfassendes Wissen, um die Hochtechnologie moderner Kraftfahrzeuge warten und instand setzen zu können. Die Rücker Akademie GmbH sorgt als mittelständischer Ausbildungsdienstleister dafür, dass das Werkstattpersonal von Vertragswerkstätten bzw. Vertragshändlern ständig weitergebildet wird. Damit dies gelingen kann, benötigt das Unternehmen seinerseits kompetente Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund wurde ein ganzheitliches Unterstützungsinstrument gesucht, das die Kompetenzen der Dozenten und Trainer, die an verschiedenen Schulungsstandorten deutschlandweit tätig sind, abbildet und die Suche nach geeigneten Ansprechpartnern unterstützt. Zudem sollte die Geschäftsleitung die Möglichkeit erhalten, die Akademie-Mitarbeiter noch gezielter einzusetzen und ihre Kompetenzen individuell zu fördern. Als hilfreiches Instrument erwies sich dabei der INQA-Check „Wissen & Kompetenz“, der Unternehmen dabei unterstützt, einen systematischen Umgang mit den Themen Wissen und Kompetenz zu entwickeln.

Aktivitäten:

Was wurde wie gemacht?

In der Praxis wurde dieser Check durch detaillierte Informationen unterlegt, etwa mit Hilfe von Seminarevaluationen, die ohnehin für die Auftraggeber angefertigt werden müssen. Die Rücker Akademie wertet sie zusätzlich für eigene Zwecke aus und vergleicht die jeweiligen Bewertungen mit der Vorperiode, um Verbesserungspotenziale zu erkennen, die dann für jeden Dozenten in einem Entwicklungsplan festgehalten werden.

Beim Erwerb rhetorischer und didaktischer Fähigkeiten setzt das Unternehmen auf das Lernen durch Vorbilder. Alle Lehrkräfte hospitieren dazu zweimal im Jahr im Seminar eines Kollegen und tauschen sich aus. Auch der Geschäftsführer hospitiert regelmäßig, um sich einen Eindruck von der den rhetorischen Fähigkeiten der Dozenten, der didaktischen Aufbereitung der Lehrunterlagen und dem direkten Praxisbezug zu machen. Alle Trainer werden durch einen externen Anbieter in den Bereichen Rhetorik, Didaktik, Umgang mit Konfliktsituationen und der grundsätzlichen Seminardurchführung geschult, die Ergebnisse werden wiederum im individuellen Entwicklungsplan des Mitarbeiters festgehalten. Im jährlichen Entwicklungsgespräch mit dem Geschäftsführer werden dann auf dieser Grundlage ggf. weitere Qualifizierungsmöglichkeiten besprochen.

Um Ergebnisse und Fachkompetenzen der Lehrenden zusammenzuführen, zu systematisieren und übersichtlich darzustellen, wurde eine Seminarmatrix entwickelt. Diese Matrix ermöglicht der Geschäftsleitung nicht nur, im operativen Tagesgeschäft Vertretungslehrkräfte bei Krankheit und Urlaub passgenau auszuwählen, sondern hilft auch in unternehmensstrategischer Hinsicht, indem fachliche Engpässe frühzeitig aufgedeckt und dementsprechende Maßnahmen wie Weiterbildung und Neueinstellung ergriffen werden können.

Ergebnisse:

Was konnte erreicht werden?

Im Unternehmen herrscht – auch im Sinne einer bestmöglichen Seminarqualität – ein hohes Maß an Transparenz, da nur durch einen offenen Umgang mit dem eigenen Kenntnisstand Schulungsbedarfe ermittelt und mittels zielgerichteter Qualifikationsangebote optimale Ausbildungsergebnisse bei den Schülern erzielt werden können. Grundlage für eine systematische und kontinuierliche Qualitätsverbesserung in der Lehre ist die entwickelte Seminar- bzw. Kompetenzmatrix auf Basis des INQA-Checks, wodurch die Geschäftsführung stets die fachliche, didaktische und rhetorische Kompetenz der Dozenten im Blick behält.

Erfolgsfaktoren:

Was können andere davon lernen?

  • Die Hinzuziehung externer Dritter zur Begutachtung der rhetorischen und didaktischen Kompetenzen der Dozenten ist für die Geschäftsführung wichtig, um Weiterbildung gezielt einzusetzen und die Lehrqualität kontinuierlich zu verbessern.
  • Die Beschäftigten profitieren, weil die Lehrevaluation unabhängig von den fachlichen Inhalten seitens einer neutralen Instanz erfolgt, die nicht Bestandteil der Betriebsstruktur ist.
  • Weiterhin fördert die kritische Betrachtung der Trainer untereinander (Hospitationen) und das im Anschluss stattfindende Auswertungsgespräch die interne, offene Unternehmenskultur.

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Zusatzinformationen

Logo

Logo der Rücker Akademie

Ansprechpartner/in

Wolfgang Drese

Geschäftsführer

Rücker Akademie GmbH
Seilerweg 21
39114 Magdeburg

Telefon: 0391 536 630

Gordon Lemme

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Technische Universität Dresden
Helmholtzstraße 7a
01062 Dresden

Telefon: 0351 463 34338

Steckbrief

Themen

  • Wissen & Kompetenz
  • Lebenslanges Lernen
  • Personalentwicklung
  • Wissenstransfer

Branche

  • Erziehung und Unterricht

Bundesland

  • Sachsen-Anhalt

Unternehmensgröße

  • 1 - 49 Mitarbeiter

Standort des Unternehmens

Abbildung des Unternehmensstandortes auf der interaktiven Karte