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Zukunft sichern, Arbeit gestalten

DigiKIK – Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz/ Zukunft der Personalarbeit in Krankenhäusern mitbestimmt gestalten

Das Projekt DigiKIK (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz) stärkt Mitarbeitende von Krankenhäusern im digitalen Wandel. Dafür entwickeln Beschäftigte, Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen gemeinsam neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit.

Kittel und Kompass- DigiKIK © Pixabay & Unsplash

„DigiKIK“ gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" (Lern- und Experimentierräume) gefördert werden.

Durch Digitalisierung entstehen Chancen, die Versorgungsqualität für Patienten und Patientinnen zu erhöhen, Arbeit im Krankenhaus aufzuwerten, der Arbeitsverdichtung entgegenzuwirken und die Attraktivität vor allem pflegerischer und medizinischer Berufe zu stärken.  Eine vorausschauende und partizipativ-organisierte Personalarbeit ist der betriebliche Schlüsselfaktor im digitalen Transformationsprozess der Krankenhäuser. In der Praxis sind betriebliche Digitalisierungsstrategien und die Personalarbeit allerdings nur unzureichend aufeinander abgestimmt. Dynamik, Reichweite und Komplexität der Veränderungen von Arbeitsplätzen sowie von Versorgungs- und Arbeitsprozessen durch digitale Technik stellen zudem neue und erweiterte Anforderungen an die Sicherung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Projektziele

Ziel von DigiKIK ist die Entwicklung sozialpartnerschaftlicher und partizipativer Strukturen, Verfahren und Instrumente für die Personalarbeit im digitalen Wandel. Gemeinsam mit Beschäftigten, Arbeitgebern und betrieblichen Interessenvertretungen werden für digitalisierte Arbeitskontexte neue Qualifikations- und Kompetenzentwicklungslösungen realisiert. Das Vorhaben verknüpft technologische Innovationen in Krankenhäusern mit sozialen Innovationen auf struktureller, prozessualer und instrumenteller Ebene in der betrieblichen Personalarbeit.


Teilziele des Projektes sind:

  • Vertiefende Erkenntnisse zum Zusammenhang von Kompetenzen, Nutzungspraktiken digitaler Technik und Arbeitsbelastung.
  • Identifizierung und Umsetzung zielgruppenspezifischer und vorausschauender Personalentwicklungsmaßnahmen.
  • Erprobung von Empowermentstrategien und -instrumenten für Beschäftigte.
  • Identifizierung von Handlungsfeldern, -spielräumen und -ressourcen für vorausschauende Personalarbeit.
  • Initiierung brancheninterner und -übergreifender Lernprozesse.
  • Auf- und Ausbau sozialpartnerschaftlicher Gestaltungs- und (sozialer) Innovationskapazitäten im digitalen Wandel.

Die Umsetzung erfolgt in fünf Modulen:

  1. »DigiMAP«:Mapping betrieblicher Handlungsfelder, Aktivitäten und Herausforderungen an der Schnittstelle von betrieblicher Digitalstrategie und betrieblicher Personalarbeit.  
  2. »DigiNAVI«: Identifizierung zielgruppenspezifischer Qualifikations- und Kompetenzanforderungen in Arbeits- und Versorgungsprozessen sowie auf Arbeitsplätzen.
  3. »DigiIDEE«: Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen und -ideen, die in einem partizipativen Beteiligungsverfahren gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern identifiziert werden.
  4. »DigiCAMPUS«: Umsetzung neuer betrieblicher Lösungen zur zielgruppenspezifischen Qualifikations- und Kompetenzentwicklung. Festlegung betrieblicher Struktur- und Verfahrensstandards und unterstützender Maßnahmen.
  5. »DigiTransfair«: Initiierung brancheninterner und branchenübergreifender Lernprozesse, Ableitung von Betriebs- und Branchenstandards für die Personalarbeit im digitalen Wandel und Erstellung zielgruppenspezifischer Handlungshilfen und Qualifizierungsmodule.

Projektpartner

Der DigiKIK-Experimentierraum wird mit folgenden Praxispartnern realisiert: Asklepios Westklinikum Hamburg GmbH, Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt GmbH, Klinikum Osnabrück GmbH sowie LVR-Klinik Viersen. Für DigiKIK haben sich als Projektträger das Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule (Gelsenkirchen) sowie als Projektpartner das BIG - Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen), das Bildungswerk ver.di Niedersachsen e.V. (Region Osnabrück), die Hochschule Neubrandenburg (HSNB) und die Agentur WOK (Berlin) zusammengeschlossen.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Michaela Evans

Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
E-Mail schreibenTelefon: +492091 7071 21
Fax: +492091 7071 10

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz

Projektlaufzeit

  • 11/2018 bis 10/2021