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GeZu 4.0 - innovative Kooperationsformen für KMU im Rahmen der 4.0 Transformation

Im Projekt „GeZu 4.0“ (Gemeinsam die Zukunft meistern) sollen kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, die vielschichtigen Herausforderungen des digitalen Wandels anzugehen und erste Lösungsansätze zu entwickeln.

GeZu 4.0 - Erstes Projekttreffen GeZu 4.0 - Erstes Projekttreffen © FAW gGmbH Akademie Lübeck; Projekt "GeZu 4.0"; Martin Ingber

„GeZu 4.0“ gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" gefördert werden (Lern- und Experimentierräume).

Durch die Dynamik des digitalen Wandels sind Unternehmen permanent mit einem großen Veränderungs-, Anpassungs- und Innovationsdruck konfrontiert. Die hierzu notwendigen Transformationsprozesse selbst zu erarbeiten ist jedoch insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung. Häufig ist die Unternehmensführung mangels zeitlicher und finanzieller Ressourcen ohne externe Unterstützung nicht in der Lage, die erforderlichen Schritte einzuleiten. Hierzu bietet das Projekt GeZu 4.0 Hilfestellungen: In unternehmensübergreifenden Lern- und Experimentierräumen können sich Unternehmen aus dem regionalen Umfeld gemeinsam mit den Herausforderungen, aber ebenso mit den großen Chancen, des digitalen Wandels auseinandersetzen – immer geleitet von der grundlegenden Frage: „Was hat die Digitalisierung mit meinem Unternehmen und unserem Geschäftsmodell zu tun?“.

Begleitet werden sie dabei durch den im Projekt zu entwickelnden Quartiersmanager 4.0. Dieser initiiert und moderiert die erweiterten Experimentierräume. Zudem unterstützt und berät er die Betriebe zu Fragen der digitalen Transformation sowie zu allen INQA-Themensäulen und veranstaltet entsprechende Workshops. Als Partner der regionalen Netzwerke der Offensive Mittelstand arbeitet er eng mit diesen zusammen und fungiert für die Unternehmen als Lotse für das vielfältige Kooperations- und Unterstützungsangebot zu Fragen des digitalen Wandels vor Ort. Bei Bedarf können durch den Quartiersmanager auch weitere externe Akteure aus der Wissenschaft, den Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen und Start-ups in den Prozess mit einbezogen werden. Das Projekt GeZu 4.0 soll somit das Erarbeiten von neuen, bisher noch unbekannten, und in der Folge unerprobter Lösungsansätze des digitalen Veränderungsprozesses in den Unternehmen ermöglichen. Die Erfahrungen bei der Umsetzung können im Anschluss wiederum auf der Ebene des erweiterten Experimentierraums präsentiert und diskutiert werden. Durch diesen unternehmensübergreifend stattfindenden Prozess des „Voneinander Lernens“ werden die beteiligten Unternehmen zu weiteren Umsetzungsschritten angeregt und nachhaltige Kooperationen begünstigt.

Eine weitere Zielsetzung des Projekts besteht in der Technikfolgenabschätzung virtueller Techniken und Wearable Computing. Im Hinblick auf die vier INQA-Themenfelder untersucht das „Virtual Dimension Center w.V.“ bspw. die Auswirkungen und Folgen des Einsatzes von Wearables und VR-Brillen in der Unternehmenspraxis. Die kleinen und mittleren Unternehmen sind durch den digitalen Wandel herausgefordert. Dabei dürfen sie aber die großen Chancen des Wandels nicht verpassen. Zu diesem Zweck unterstützt GeZu 4.0 die Unternehmen, bereits heute die richtigen Handlungsstrategien zu entwickeln und zu implementieren, um auch in einer zukünftigen digitalisierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das Projekt ist ein Partnerschaftsprojekt der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH Akademie Lübeck mit dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin (UV), der Stiftung Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung, den Unternehmen Kokon Consult und Behrendt&Partner sowie dem Verein Virtual Dimension Center Fellbach w.V. .

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Ansprechpartner/in

Volker Jödicke

FAW gGmbH Akademie Lübeck
Elisabeth-Haseloff-Str. 3
23564 Lübeck
E-Mail schreibenTelefon: +49451 3844 48718

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  • Führung

Projektlaufzeit

  • 11/2018 bis 10/2021