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MADAM - Mobile Arbeit wird digital – Digitale Arbeit wird mobil

Im Projekt MADAM entwickeln die Leipziger Verkehrsbetriebe innovative Gestaltungslösungen für digitale und mobile Arbeitsprozesse, die das Fahrpersonal und die Büromitarbeitenden bei der Arbeit unterstützen sollen.

MADAM - Mobile Arbeit wird digital – Digitale Arbeit wird mobil © Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH

„MADAM“ gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" gefördert werden (Lern- und Experimentierräume). 

Das Projekt MADAM umfasst drei Teilprojekte: 

  1. MAD „Mobile Arbeit wird digital“
  2. DAM „Digitale Arbeit wird mobil“
  3. Führung und Qualifizierung

In dem ersten Teilprojekt „MAD“ geht es darum, die mobil und gleichzeitig isoliert arbeitenden Fahrerinnen und Fahrer mithilfe einer Tablet-Anwendung digital zu vernetzen, um sie damit stärker in die innerbetrieblichen und sozialen Prozesse zu integrieren.

Im zweiten Teilprojekt „DAM“ soll durch die neu erarbeiteten Konzepte den Beschäftigten mit kaufmännischen bzw. administrativen Aufgaben, über die bereits bestehenden Teilzeit- und Telearbeitsoptionen hinaus, ein höheres Maß an selbstbestimmtem sowie orts- und zeitflexiblem Arbeiten ermöglicht werden. Ziel ist eine Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, was letztlich zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung führen soll.

Anschließend soll im Rahmen des letzten Teilprojektes „Führung und Qualifizierung“ eine Analyse der entwickelten Ideen, Konzepte und Prototypen erfolgen, um Handlungsempfehlungen für die Qualifizierung von Führungskräften und Beschäftigten anzuleiten.

Die dafür erforderlichen Gestaltungslösungen werden im Rahmen eines Experimentier- und Lernraumprojekts partizipativ unter Einbindung aller relevanten betrieblichen Stakeholder entwickelt. Das Projektteam besteht aus 60 Teilnehmer*innen, die einen Querschnitt der Belegschaft von den Leipziger Verkehrsbetrieben bilden.

Durch die Anwendung der "Design-Thinking"-Methode ist ein gleichermaßen lösungsorientiertes wie hochgradig partizipatives Vorgehen gesichert, mit dem schrittweise, in einem iterativen Prozess unter Einbindung bereichsübergreifender und themenspezifischer Arbeitsgruppen Lösungen zielgerichtet erarbeitet, erprobt und in mehreren Lernschleifen optimiert werden.

Das Projekt berücksichtigt bei der Entwicklung sozialer Innovationen die besonderen Rahmenbedingungen und Herausforderungen kommunaler Verkehrsbetriebe in Digitalisierungsprozessen. Das Vorhaben ist damit ein Leuchtturmprojekt für eine gute, innovative und passgenaue Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt in den rund 2.000 kommunalen Unternehmen mit ihren ca. 500.000 Beschäftigten.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Aleksandra Lewandowska

Projektleiterin MADAM

Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Georgiring 3
04103 Leipzig
E-Mail schreibenTelefon: +49341 4921 807

Steckbrief

Themen:

  • Führung

Projektlaufzeit

  • 11/2018 bis 10/2021