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AGnes: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz - nachhaltig, einfach, sicher

Zur flächendeckenden Umsetzung von Handlungskonzepten im Arbeitsschutz für Kleinstbetriebe hatten sich drei ursprünglich unabhängige Projekte 2009 zur Projektgemeinschaft AGnes zusammengeschlossen. Die in den Modellvorhaben entwickelten Handlungshilfen wurden bis zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2012 erfolgreich in die Praxis umgesetzt.

Mann beim Folienschnitt. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Wirkungsvolle Lösungen für sicheres und gesundes Arbeiten in Kleinbetrieben entwickeln und in der betrieblichen Praxis umzusetzen, das war die Aufgabenstellung des Förderschwerpunktes 2005 des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und fachlich begleitet durch die BAuA.

Alle drei Projekte haben ihr Ziel auf unterschiedlichen Wegen erreicht. Im direkten Projektumfeld d. h. in den jeweiligen Branchen und in den Regionen sind die Konzepte bereits während der Laufzeit des Modellvorhabens erfolgreich verankert worden. Bereits während der Modellvorhaben wurden die Handlungskonzepte teilweise auf andere Branchen und auf andere Regionen übertragen. Dabei ist deutlich geworden, dass für die weitere Verbreitung der praxiserprobten Handlungskonzepte in Klein- und Kleinstbetrieben ein außerordentlich hoher Aufwand erforderlich ist, der von den Trägern der Projekte amadeus, basik-net und GUSIK nicht allein geleistet werden konnte.

Beispiel: Das zentrale Thema für eine erfolgreiche flächendeckende Verbreitung der Handlungskonzepte ist es, die richtigen Zugangswege zu den Kleinstbetrieben zu finden. Mit diesem Thema haben sich alle drei Teilprojekte sehr intensiv befasst. Im Ergebnis haben wir festgestellt, dass die Akteure vor Ort entscheidend für gute Zugangswege zu Kleinstbetrieben sind. Diese "Kümmerer" waren meistens Fachkräfte für Arbeitssicherheit vor Ort in der Region oder es waren technische Berater von Kammern und Innungen. Insgesamt sind deutschlandweit fast 100 lokale Kümmerer eingeschaltet.

Im September 2014, also fast zwei Jahre nach Abschluss des Fördervorhabens AGnes, nutzen deutschlandweit immerhin 800 Handwerksbetriebe das Internet-Expertenportal www.basik-net.de und erarbeiten und pflegen hier ihre Gefährdungsbeurteilungen und ihr Gefahrstoffverzeichnis online. Seit Mai 2013 gibt es zudem das Schwesterportal www.shk-arbeitssicherheit.de für SHK-Betriebe und ein Branchenportal Arbeitsschutz für Tischler und Schreiner wird demnächst fertig und im Jahr 2015 online gestellt.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dr. Michael Meetz

uve GmbH für Managementberatung
Kalckreuthstr. 4
10777 Berlin
E-Mail schreibenTelefon: 030 315 82 440
Fax: 030 315 82 400

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz
  • Mittelstand

Projektlaufzeit

  • 07/2009 bis 11/2012