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Aktivierung neuer und bestehender Partner für die intensivere Nutzung der INQA-Referenzinstrumente zur Unterstützung von KMU (AKTIV)

Im Projekt AKTIV werden Instrumente, Konzepte und Hilfen erarbeitet, damit die Referenzinstrumente der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) optimal zum Einsatz gebracht werden können.

Eine Frau und ein Mann stehen mit ihren mobilen Rechnern an einem Stehpult. © Oleg Cernavin, BC GmbH Forschungsgesellschaft

Ergebnisse des Projekts AKTIV

Folgende Instrumente, Konzepte und Hilfen konnten von der Offensive Mittelstand, der Offensive Gutes Bauen gemeinsam mit den Partnern des Projekts AKTIV bereits entwickelt werden.

  • Der GDA-ORGAcheck
  • Business-Pläne und INQA-Referenzinstrumente
  • Entscheidungshilfen Arbeit 4.0
  • INQA-Potenzialanalyse “Betriebliche Bildung”
  • Modell eines integrierten regionalen INQA-Netzwerks
  • Gute-Betriebe.de

GDA-ORGAcheck

Der GDA-ORGAcheck wurde als Praxisstandard zum Arbeitsschutz von der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) und der Offensive Mittelstand entwickelt. Der GDA-ORGAcheck wurde über 200 000-mal als Printbroschüre gedruckt und verteilt und das Online-Tool sowie die App werden monatlich von tausenden Usern genutzt. Der GDA-ORGAcheck hat dazu beigetragen, dass die Akteure des Arbeitsschutzes INQA-Instrumente wie den INQA-Unternehmenscheck besser wahrnehmen und nutzen und dass INQA-Berater auch den Arbeitsschutz eher als Thema aufgreifen.

Zum GDA-ORGAcheck

Tool Business-Plan

Das Tool Business-Plan ermöglicht es, den INQA-Check "Guter Mittelstand" oder den "Gutes Bauen: Unternehmens-Check" als Einstieg in die Businessplanung zu nutzen. Das Tool wurde mit einer Reihe von Betrieben und Finanzdienstleistern erprobt. Das Ergebnis: Die Banken bescheinigten, dass die Unternehmen deutlich fundierter und umfassender über ihre Lage informiert sind und die Kreditanträge eigenständiger begründen können. Dies führt dazu, dass die Betriebe eher zum Ziel kommen.

Damit ist es erstmals gelungen, INQA-Instrumente in die Entscheidungsstrukturen vom Finanzdienstleister zu implementieren und diese für INQA aufzuschließen. Die Offensive Mittelstand und die Offensive Gutes Bauen bieten Berater Qualifizierungen an, das Tool Businessplan einsetzen zu können. Jeweils aktuelle Informationen zum Tool Businessplan finden Sie ab August 2016 auf der Internetseite der Offensive-Mittelstand.

Zur Offensive Mittelstand

Entscheidungshilfen Arbeit 4.0

Die Entscheidungshilfen Arbeit 4.0 sind Factsheets von maximal vier Seiten Länge, die kleinen und mittleren Betrieben aber auch Beratern, das Thema Arbeit 4.0 erschließen. Hintergrundinformationen, Erklärung der Zusammenhänge und Hilfen wie Checklisten ermöglichen, die Potenziale der Entwicklung zu erkennen und sie für das eigene Unternehmen zu nutzen. Auch Berater finden hier eine Hilfe für eine fachgerechte Beratung.

Themen der Entscheidungshilfen sind beispielsweise "Bedeutung von Cyber-Physical Systems (CPS) für KMU und Handwerk", "Arbeit 4.0: Herausforderung Qualifizierung", "Gutes Arbeiten mit der Crowd - Qualität und Standards" oder "Fragen der IT-Sicherheit in der "Arbeitswelt 4.0". Die Entscheidungshilfen sind mit den INQA-Checks verbunden und ergänzen diese zum Thema digitale Transformation. Die Entscheidungshilfen stehen kostenlos als PDF-Downloads zur Verfügung.

Zu den Entscheidungshilfen Arbeit 4.0

Die INQA-Potenzialanalyse "Betriebliche Bildung"

Die INQA-Potenzialanalyse "Betriebliche Bildung" hat zum Ziel, die Aktivitäten der Offensive Mittelstand, der Offensive Gutes Bauen und von INQA mit dem Handlungsfeld betriebliche Bildung besser zu vernetzen. Um die zur beruflichen Bildung entwickelten Instrumente besser für KMU nutzbar zu machen, wurde die INQA-Potenzialanalyse "Betriebliche Bildung" als Praxisstandards-Mittelstand für KMU erstellt.

Ein INQA-Referenzinstrument hat die Funktion, die gemeinsamen Qualitätsvorstellungen der Partner in einem Handlungsfeld in einem gemeinsamen Instrument für KMU sichtbar zu machen. Dieses Instrument ermöglicht dem KMU einen niederschwelligen und systematischen Einstieg in das Thema. Bei der INQA-Potenzialanalyse "Betriebliche Bildung" sind die Praxishilfen der INQA-Partner und anderer relevanter Partner des Themenfeldes hinterlegt. Hier werden die im BIBB-Modellversuch entwickelten Praxishilfen zu finden sein. Die INQA-Potenzialanalyse "Betriebliche Bildung" hat auch die Funktion, die Handlungsfelder der betrieblichen Bildung und der Arbeitsqualität besser miteinander zu verbinden.

Die Offensive Mittelstand und die Offensive Gutes Bauen haben den Praxisstandard im April 2016 verabschiedet. Seit September 2016 liegt die Potenzialanalyse als Printversion und als Online-Tool vor. Die Integration der Potenzialanalyse in die Transferstrukturen Aktivitäten der Offensive Mittelstand, der Offensive Gutes Bauen und von INQA sowie in das Handlungsfeld betriebliche Bildung ist erfolgt.

Modell eines integrierten regionalen INQA-Netzwerks

Ausgangspunkt in diesem AKTIV-Teilprojekt war die Fragestellung, ob es möglich sei, in einer Region ein einheitliches regionales Netzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit aufzubauen, das alle einzelnen nationalen INQA-Netzwerke zusammenfasst. Dies wurde am Beispiel des regionalen INQA-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt erprobt.

Neben der Erprobung eines einheitlichen INQA-Netzwerkes in einer Region spielte bei dem Teilprojekt immer auch die Frage eine Rolle, was denn die Zielsetzung und Funktion eines regionalen INQA-Netzwerkes ist. Beide Fragestellungen hängen eng miteinander zusammen, da die Spezifik von regionalen Netzwerken der nationalen INQA-Initiativen sehr unterschiedlich sein kann aber gleichzeitig die Grundlage für ein einheitliches INQA-Netzwerk in der Region bildet.

Am Ende dieses Teilprojektes wurde eine umfassende wissenschaftliche Expertise vorgelegt, die sich mit dem Netzwerkverständnis der Offensive Mittelstand und ihrer regionalen Netzwerke befasst und die die Erfahrungen in Sachsen-Anhalt zusammenfasst und daraus entsprechende Schlussfolgerungen zieht und mögliche Modelle der Zusammenarbeit für regionale INQA-Netwzerke vorstellt (Cernavin, O.; Diehl, S.: Netzwerkverständnis der Offensive Mittelstand und ihrer regionalen Netzwerke, Erfahrungen - Konzepte - Qualitätskriterien, Wiesbaden 2016). Die Expertise kann heruntergeladen werden auf der Homepage der Offensive Mittelstand.

Zur Expertise

Gute-Betriebe.de

Nach dem erfolgreichen Vorbild von "Gute-Bauunternehmen.de" sollte die gemeinsame Qualitätsplattform "Gute-Betriebe.de" aufgebaut werden, auf der Unternehmen mit auditierten Qualitätssiegeln wie QM- oder AMS-Systemen zu finden sind. Eine der zentralen Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme auf der Plattform wird die vollständige Selbstbewertung mit dem INQA-Unternehmenscheck "Guter Mittelstand" sein. Die Plattform wurde komplett entwickelt. Parallel wurde an einem Konzept für die finanzielle Trägerschaft der Plattform gearbeitet. Sowie die Trägerschaft gesichert ist, kann die Plattform "Gute-Betriebe.de" als eine gemeinsame Plattform mit "Gute-Bauunternehmen.de" freigeschaltet werden.

Zur Plattform "Gute-Betriebe.de"

Zwischenfazit

Die AKTIV-Produkte haben bereits dazu beigetragen, dass neue Partner für INQA und ihre Netzwerke gewonnen werden konnten und dass der Nutzen des Einsatzes der bestehenden INQA- Instrumente (wie INQA-Check "Guter Mittelstand" oder "Gutes Bauen: Unternehmenscheck") für KMU erhöht wurde.

Partner des Projektes AKTIV

  • BC GmbH Forschungsgesellschaft
  • FS-Medien
  • Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)
  • AS(S) Unternehmensberatung
  • Institut für Technik der Betriebsführung (itb) im Deutschen Handwerksinstitut
  • Forum Soziale Technikgestaltung/Talheimer Verlag
  • Europäischer Bildungsverbund Sachsen-Anhalt

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Oleg Cernavin

BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft
Kaiser-Friedrich-Ring 53
65185 Wiesbaden
E-Mail schreibenTelefon: 0611 95 03 00

Steckbrief

Themen:

  • Führung

Projektlaufzeit

  • 03/2013 bis 02/2017