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ALBAf - Arbeitslebensbegleitendes Lernen im Betrieb und mitarbeiterorientierte Förderung der Arbeitsfähigkeit

Im Rahmen des ALBAf sollen praxistaugliche Strategien zur lern- und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung entwickelt und erprobt werden. Bei der Auftaktveranstaltung am 1. April 2015 in Dresden werden die Arbeitshypothesen und Zielstellungen des Projekts vorgestellt.

Ein Meister, eine jüngere Kollegin und ein jüngerer Kollege betrachten ein Werkstück. © Colourbox

Der starke Wettbewerbsdruck um gut qualifizierte Fachkräfte stellt gerade auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor die Herausforderung, wie hohe Mitarbeiterbindung gewährleistet und die Arbeitsfähigkeit bis ins späte Erwerbsalter erhalten bleiben können. Neben der ergonomischen Arbeitsgestaltung rücken dabei psychische Faktoren immer weiter ins Blickfeld.

Im Rahmen alterns- und altersgerechter Arbeitsgestaltung besteht ein hoher Bedarf, vorhandenes Wissen zu lern- und gesundheitsförderlicher Arbeitsgestaltung so in KMU weiterzugeben, dass dieses aufwandsarm und ohne Störungen der täglichen Geschäftsprozesse angewandt und umgesetzt werden kann.

KMU sollen mithilfe erprobter Methoden in die Lage versetzt werden, zu beurteilen, ob die betrieblichen Arbeitsprozesse und damit die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter optimal unterstützt werden. Um nicht bei der Analyse stehen zu bleiben, wird ein mitarbeiterbeteiligendes Workshopkonzept erarbeitet, das auf einem erprobten Vorgehen beruht. Mitarbeiter werden dabei mit ihrem Wissen in die lern- und gesundheitsförderliche Prozessoptimierung der Betriebe einbezogen. Zwei wesentliche Effekte sollen damit erzeugt werden: Zum einen können Arbeitsprozesse kontinuierlich verbessert und dadurch auch die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter gestärkt werden. Zum anderen werden über die regelmäßigen betrieblichen Workshops alters- und arbeitsgruppenübergreifende Lernprozesse in der Arbeit in Gang gesetzt.

Diese Workshopmethode, Schulungsmaterialien, Handlungsleitfäden zur alterns- und altersgerechten Arbeitsgestaltung sowie Fallbeispiele werden in digitale Lernmodule integriert. Dieses Informationsangebot besteht aus einem "roten Faden" zum Thema lern-, gesundheits- und alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung, der u.a. informierende Texte, Lernaufgaben und Gestaltungsempfehlungen miteinander verbindet. Die Entwicklung einer allgemein verständlichen didaktischen Unterstützung für KMU ist ein neuer Weg. Das Vorgehen wird zunächst mit vier Pilotunternehmen erprobt. Es wird bereits in der Projektlaufzeit auf Betriebe in anderen Branchen übertragen.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dipl.-Psych. Susann Mühlpfordt

Technische Universität Dresden

Fachrichtung Psychologie
Chemnitzer Str. 46b
01187 Dresden
E-Mail schreibenTelefon: 0351 463 36339

Dipl.-Psych. Olaf Peters

Technische Universität Dresden

Professur Psychologie des Lehrens und Lernens
Zellescher Weg 17
01062 Dresden
E-Mail schreibenTelefon: 0351 463 39194

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz
  • Gesundheit

Projektlaufzeit

  • 10/2014 bis 09/2017