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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in der Produktion

Der Anteil von der Normalarbeitszeit abweichender Arbeitszeitsysteme, z. B. Schichtarbeit und flexible Arbeitszeiten, nimmt auch in der Produktion immer mehr zu. Die damit verbundenen Belastungen können zu frühem Verschleiß und verminderter Erwerbsfähigkeit führen. Am Institut für Psychologie der Universität Oldenburg wurde das Gefährdungspotential flexibler Arbeitszeiten für die Gesundheit untersucht.

Produktionshalle einer Druckerei. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Arbeitszeitgestaltung - Schichtarbeit

Der Anteil von der Normalarbeitszeit abweichender Arbeitszeitsysteme, z. B. Schichtarbeit und flexible Arbeitszeiten, nimmt auch in der Produktion immer mehr zu. Eine Beurteilung der damit verbundenen gesundheitlichen und sozialen Risiken findet sich in der betrieblichen Praxis eher selten, was einerseits an einem mangelnden Risikobewusstsein, andererseits aber auch auf das Fehlen geeigneter Bewertungshilfen zurückzuführen ist. Unter der Leitung von Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner erarbeitete das Institut für Psychologie der Universität Oldenburg praxistaugliche Instrumente mit dem Ziel, den Wissenserwerb betrieblicher Akteure rund um das Thema Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen und eine qualifizierte Risikobewertung des Belastungsfaktors Arbeitszeit, auch zum Zweck der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung, zu erlauben.

Vorgehensweise und Methoden

  • Sammlung und Aufbereitung der vorliegenden arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse und Empfehlungen zur Arbeitszeitgestaltung, insbesondere auch im Hinblick auf das Gefährdungspotential flexibler Arbeitszeiten
  • Einrichtung eines spezifischen Internetportals zur Bereitstellung der Erkenntnisse und Empfehlungen rund um das Thema Arbeitszeit, zum Aufbau einer Datenbank mit "Musterlösungen" sowie zum Aufbau eines Forums, das den Wissensaustausch potentieller Nutzer ermöglichen soll
  • Entwicklung eines internetbasierten, öffentlich zugänglichen Softwaretools zur Risikobeurteilung, damit Mitarbeiter, Arbeitszeitplaner, Vertreter der Sozialpartner sowie des staatlichen Arbeitsschutzes einfach und unmittelbar eine Bewertung des Gefährdungscharakters eines konkreten Arbeitszeitsystems erhalten können

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner

Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologische Forschung e.V.
Achterdiek 50
26131 Oldenburg
E-Mail schreibenTelefon: 0441 2171 9445
Fax: 0441 2171 9446

Steckbrief

Themen:

  • Führung
  • Produktion

Projektlaufzeit

  • 07/2007 bis 07/2009

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