Navigation und Service

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Care4future: Erfolgsmessung und Nachhaltigkeitsförderung

"care4future" zeigt einen Weg auf, wie junge Menschen auf interessante und authentische Art und Weise mit dem Pflegeberuf in einen positiven Kontakt gebracht werden. Mit dem "Handlungsleitfaden zur regionalen Gewinnung von Nachwuchskräften in der Pflege" liegt nun eine praxisnahe Anleitung zur Umsetzung vor.

Eine ältere Dame und eine junge Altenpflegerin lächeln Arm in Arm in die Kamera. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

"care4future" zeigt einen Weg auf, wie junge Menschen auf interessante und authentische Art und Weise mit dem Pflegeberuf in einen positiven Kontakt gebracht werden. In regionalen Netzwerken kooperieren Unternehmen der Pflegebranche mit allgemeinbildenden Schulen, Pflegeschulen und der Arbeitsagentur vor Ort, um Schülerinnen und Schülern Orientierung in der Berufsfindungsphase zu bieten und das Berufsfeld Pflege vorzustellen.

care4future schließt sich an ein Modul aus dem Vorgängerprojekt "Gesunde Arbeit - Unternehmensnetzwerk Gesund Pflegen" (2010 und 2011) an, in dem das Konzept in ersten Pilotnetzwerken erfolgreich getestet wurde. Kern des Konzeptes: Ein Wahlpflichtkurs "Pflege" zur Berufsorientierung für die Abschlussjahrgänge an allgemeinbildenden Schulen. Das Besondere dieses Kurses: Die Auszubildenden der Pflegeschulen sind es, die den Schülerinnen und Schülern Grundbegriffe der Pflege nahe bringen, ihre Motivation für den Pflegeberuf vermitteln und sie als Mentoren in Praktikumseinsätzen begleiten.

Ziel der jüngsten Projektphase war es, eine Erfolgsmessung in den Pilotnetzwerken durchzuführen und die Nachhaltigkeit dieses innovativen Ansatzes zu fördern - mit Erfolg: Mittlerweile bestehen elf regionale care4future-Netzwerke. Weitere 17 Regionen haben ernsthaftes Interesse signalisiert, 2014 mit der Bildung eines care4future-Netzwerks zu beginnen.

Die Projektpartner können zu Projektende auf weitere erfreuliche Ergebnisse blicken, die zeigen, dass care4future wirkt:

  • Nach mittlerweile fünfjährigen Erfahrungen des Ausgangsnetzwerkes in Papenburg sind über 60 Prozent der ehemaligen Schüler/innen in Gesundheits- oder Sozialberufen tätig, 25 Prozent direkt in der Pflege.
  • In den Pilotnetzwerken, welche z. T. drei Jahre aktiv sind, können sich 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler vorstellen, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen.

Mit dem "Handlungsleitfaden zur regionalen Gewinnung von Nachwuchskräften in der Pflege" liegt nun eine praxisnahe Anleitung zur Umsetzung von care4future vor: Von der Partnergewinnung über die Entwicklung und Umsetzung eines care4future-Kurses bis hin zur Erfolgsmessung stellt das Dokument alles bereit, was für die Umsetzung benötigt wird.

Nutzen Sie die Projekterfahrungen aller Projektpartner und entdecken Sie care4future auch für Ihre Region. Folgen Sie dem Projektmotto "care4future - SchülerInnen für die Pflege begeistern".

Dieses Projekt wurde von der contec GmbH, einer Unternehmensberatung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, durchgeführt. Es wurde gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Projektträger war die gsub - Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH.

Empfehlen und Drucken

Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Marc Irmer

contec GmbH
Reinhardtstraße 31
10117 Berlin
E-Mail schreibenTelefon: 030 280 953 70

Steckbrief

Themen:

  • Führung
  • Pflege

Projektlaufzeit

  • 11/2012 bis 09/2013