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Energie-Ressource Gute Arbeit (ERGA)

Energie-Ressource Gute Arbeit ist ein Projekt zur Steigerung der Attraktivität von Arbeitsplätzen vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen in ländlichen Regionen, die zunehmend mit Fachkräftemangel konfrontiert sind angesichts der Entwicklung der Altersstruktur. Die Projektergebnisse wurden in einem Abschlussbericht dokumentiert.

Ein Gruppe von Beschäftigten in der Wasserwirtschaft. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Viele Erkenntnisse aus Arbeiten zum demografischen Wandel lassen den Schluss zu, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ländlichen Regionen absehbar besonders stark vom demografiebedingten Fachkräftemangel betroffen sind. Zum Erhalt und zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit müssen sie ihre Attraktivität für qualifizierte Arbeitskräfte und die Bedingungen für eine längere Beschäftigung Älterer deutlich erhöhen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Das gilt besonders für diejenigen Unternehmen, die für die zukünftige Entwicklung einer ländlichen Region als besonders wichtig gelten.

Das Projekt "Energie-Ressource Gute Arbeit" geht davon aus, dass eine Attraktivitätssteigerung durch – auch nach außen hin sichtbare – "Gute Arbeit" erzielt werden kann und sollte, wie sie zum Beispiel im DGB-Index und in verschiedenen INQA-Tools genauer beschrieben ist.

Diese Strategie wurde in KMU (auch kleinen und kleinsten) im Kreis Steinfurt und angrenzend schwerpunktmäßig mit Blick auf das Zukunfts-Kompetenzfeld Umweltwirtschaft / Ressourcenschonung / Regenerative Energien und das zugehörige Arbeitsmarktsegment modellhaft entwickelt, erprobt, transferiert und auf Dauer angelegt.

Nach Basisanalysen in ca. 30 Unternehmen wurden bei und mit zehn Unternehmen intensive Analysen durchgeführt und Maßnahmen entwickelt, durch die Elemente "Guter Arbeit" in KMU implementiert werden können. Diese Maßnahmen wurden über die ursprünglich beteiligten Unternehmen hinaus angeboten. Es handelte sich um Qualifizierungsmaßnahmen (im Rahmen von Qualifizierungsverbundprojekten, QVP) und um darüber hinausgehende Praxismaßnahmen, so genannte Praxisverbundprojekte (PVP).

Eine wichtige Ausgangsüberlegung war: Viele der grundsätzlich bekannten Maßnahmen zur Bewältigung der betrieblichen Herausforderungen des demografischen Wandels können gerade bei KMU nicht einzelbetrieblich durchgeführt werden. Deshalb setzte das Projekt gezielt auf solche, die (nur oder besser) in unterschiedlichen Verbünden organisiert werden können (interbetriebliche), und daneben auch solche, für die externe Unterstützung z. B. durch Regionalentwicklung erforderlich ist (transbetriebliche).

Besonderen Wert legte "Energie-Ressource Gute Arbeit" darauf, dass die Beschäftigtenvertretungen und Gewerkschaften für das Thema sensibilisiert wurden.

Mit einigen Anpassungen während der Laufzeit und unter den Bedingungen begrenzter zeitlicher und finanzieller Ressourcen hat das Projekt die gesetzten Ziele erreicht.

Die Projektpartner haben im Verlauf des Projekts umfangreiche Materialien für Unternehmen und weitere Interessierte erstellt. Die Dokumente können auf der Projekthomepage unter 'Materialien' eingesehen und heruntergeladen werden.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Robert Tschiedel

TAT Technik Arbeit Transfer GmbH
Hovesaatstraße 6
48432 Rheine
E-Mail schreibenTelefon: 05971 99 01 95
Fax: 05971 99 01 25

Steckbrief

Themen:

  • Führung
  • Mittelstand

Projektlaufzeit

  • 07/2011 bis 06/2014